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Bild zur Petition mit dem Thema: Naturschutz statt Naturzerstörung - KEINE WINDRÄDER IN UNSEREM WALD! Naturschutz statt Naturzerstörung - KEINE WINDRÄDER IN UNSEREM WALD!
  • Von: Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V.
  • An: Landrat Landkreis Oberhavel, Kreistag Oberhavel, ...
  • Region: Landkreis Oberhavel mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 70 Tage verbleibend
  • 1.284 Unterstützer
    724 in Landkreis Oberhavel
    40% erreicht von
    1.800  für Quorum  (?)

Naturschutz statt Naturzerstörung - KEINE WINDRÄDER IN UNSEREM WALD!

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Die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel hat am 26.04.2017 einen zweiten Entwurf zum sachlichen Teilplan „Freiraum und Windenergie“ aufgestellt. In diesem Plan wird das Windeignungsgebiet 34 (WEG 34) ausgewiesen, das auf 452 ha Fläche bei den Ortschaften Beetz/Sommerfeld/Hohenbruch/Neuendorf in den Gemarkungen Kremmen und Löwenberger Land im Landkreis Oberhavel entstehen soll. Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e. V. hatte sich bereits gegen das WEG 34 im Zusammenhang mit dem ersten Teilplan „Freiraum und Windenergie“ ausgesprochen: www.oberes-rhinluch.de/images/stories/ak-windkraft/Stellungnahme-RepFW.pdf

Begründung:

In einem insgesamt ca. 6.000 ha großen unzerschnittenen Waldgebiet liegt das geplante WEG 34, das fast zur Hälfte aus ökologisch wertvollem und entwicklungsfähigem Laub- und Laubmischwald -darunter sogar naturnahen Laubwäldern als gesetzlich geschützte Biotope- und strukturreichen Forstflächen besteht. Von dem gesamten Waldgebiet werden rd. 4000 ha als Flächen des „Nationalen Naturerbes“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verwaltet.

Für diese Naturerbefläche „Rüthnicker Heide“ gelten u. a. die folgenden Entwicklungsziele: Förderung einer Laub- und Laubmischwaldentwicklung, Entwicklung eines Wildniswaldes, u. a. als Bruthabitat für Seeadler, Fischadler, Rauhfußkauz, Kolkrabe, Graureiher und als Lebensraum für Fledermäuse (www.dbu.de/nnn/media/261016041234_602303.pdf). Aber auch für Rotmilan, Mäusebussard, Hohltaube und für verschiedene äußerst seltene und scheue Vogelarten ist das Gebiet wegen seiner Größe und Störungsarmut als Bruthabitat gut geeignet. Zahlreiche Kraniche und Gänse überfliegen regelmäßig den Wald auf dem Weg zum Naturschutzgebiet "Oberes Rhinluch" bei Linum, einem international bedeutsamen Kranichrastplatz mit jährlich über 100.000 rastenden Graukranichen.

Wir lehnen es strikt ab, dass in einem so großen und unzerschnittenen Waldgebiet in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem besonders schützenswerten Naturerbe-Wald nun ein Teilstück, das dieselbe schützenswerte Beschaffenheit hat, als Windeignungsgebiet ausgewiesen werden soll, in dem ca. 20 Windräder mit einer Höhe von 200 Meter und mehr errichtet werden sollen. Wir weisen darauf hin, dass sich die Bundesrepublik Deutschland nicht nur auf Klimaschutzziele, sondern auch auf Ziele zur Erhaltung der Biodiversität international verpflichtet hat.

Der Ausbau der Windenergie muss daher naturverträglich und umweltschonend erfolgen. In dem betroffenen Waldgebiet, das nun im Rahmen der Regionalplanung für die Windkraftnutzung freigegeben werden soll, gibt es auch nach der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie schützenswerten Lebensraumtypen Eichen-Hainbuchenwald (FFH-Lebensraumtyp 9160) und Hainsimsen-Buchenwald (FFH-Lebensraumtyp 9110) sowie große Entwicklungsflächen für Eichen- und Buchenwälder. Ein naturverträglicher Ausbau der Windenergie ist in solchen Forsten ausgeschlossen!

Jährlich sterben ca. 12.000 Greifvögel und rd. 250.000 Fledermäuse an den bereits errichteten ca. 27.000 Windkraftanlagen in Deutschland. Windkraftanlagen im Wald gefährden nun auch noch die Bruthabitate unserer Greifvögel. Sterben die Altvögel in den Windkraftanlagen, müssen die Jungvögel im Nest verhungern. Auch deshalb fordern wir: „Rettet diesen Wald!“

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unsere Forderung: „Keine Windräder in unserem Wald!“

Wir müssen die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel und den Landkreis Oberhavel als größten Flächenbesitzer im geplanten Windeignungsgebiet 34 davon überzeugen, dass dieses große, schützenswerte und unzerschnittene Waldgebiet insgesamt von Windkraftanlagen verschont bleiben muss. Das wird uns nur mit Ihrer Unterstützung gelingen.

Herzlichen Dank

Der Vorstand des Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch e. V.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kremmen, 05.06.2017 (aktiv bis 04.12.2017)


Neuigkeiten

Liebe Naturschützer, unsere Foto- und Informationsausstellung über das geplante Windeignungsgebiet 34 im Wald bei Beetz, Sommerfeld, Hohenbruch, Neuhof und Neuendorf geht auf Wanderschaft. Wir laden insbesondere alle von den Windkraftplanungen direkt ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Wald schützt Mensch und Tier, hält den Grundwasserspiegel, kühlt, speichert CO2 und genau diesen natürlichen Schutz will die Windlobby opfern um Wenige reich zu machen. Unsere Politiker verschließen die Augen vor der Tatsache, dass weder Wind- noch Sonnenenergie ...

CONTRA: Dann kann man ja auch gleich sagen dass Kohle- und Atomstrom gut für Natur und Umwelt ist. Erneuerbare Energien müssen halt auch gewonnen werden und das funktioniert nicht wenn alle sagen, dass sie nur erneuerbare Energien wollen aber die doch bitte nicht ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Die Natur muß vor gierigen Investoren und der verlogenen Energiewende geschützt werden! Zuviel ist schon zerstört worden.

Weil ich in der Gegend wohne und der Naturraum erhalten bleiben soll. Es gibt meiner Meinung nach deutlich bessere Orte die Windräder aufzustellen.

Der Wald ist zur Erholung da -ich dort keine 200 Meter hohen Windräder.

Energiewende kann nicht bedeuten, dass die gesamte Vogelwelt durch Windräder in Stücke gehäckselt wird. Wir alle sind verantwortlich das Naturerbe zu bewahren Hat schon mal jemand nachgerechnet wo der Strom für die mineralölfreie Zukunft herkommen so ...

Weil die Zerstörung der Natur, durch Windräder im Wald, nicht im Einklang mit der Erhaltung der Natur ist. Brandenburg ist Vorreiter bei der Nutzung der natürlichen Ressourcen, aber die Bevölkerung zahlt dafür die höchsten Gebühren. Das darf so nicht ...

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