Die Stadt Würzburg führt als Eigentümerin der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) in den Abend- und Nachtstunden eine ausreichende Zahl an ÖPNV-Verbindungen ein, um möglichst alle Stadtteile über die Innenstadt regelmäßig miteinander zu verbinden.

Begründung

Würzburg ist eine attraktive Stadt. Das soll auch so bleiben. Daher ist es wichtig, allen Menschen ein Angebot zu unterbreiten, das ihnen Teilhabe am gesamten gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Hierfür spricht:

  1. Der Preis eines Einzelfahrscheins für die Großwabe Würzburg liegt mit 2,45 Euro unter dem Grundpreis einer Fahrt mit dem Taxi. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten so ein bezahlbares und verlässliches Transportmittel und sparen dabei.

  2. Durch die höheren Fahrgastkapazitäten und die Reduktion von einzelnen Fahrten mit dem privaten Auto wird auch die Umwelt geschont, die Feinstaubbelastung reduziert und so das städtische Klima deutlich verbessert.

  3. Es gibt Stadtteile, die gar nicht oder ungenügend eingebunden sind. Dazu zählt das Frauenland, dessen rund 18.000 Bewohnerinnen und Bewohner mit der letzten Verbindung kurz nach Mitternacht von der Stadt abgekoppelt werden.

  4. Das äußere Grombühl ist mit seinen vielen Wohnheimen ein Wohnschwerpunkt, insbesondere im Bereich ZIM/ZOM (Wohnheim für Klinikumssangehörige) und Straubmühlweg (Studierendenwohnheim). Dennoch wird der Bereich in den Abend- und Nachtstunden mangelhaft angebunden.

  5. Nicht zuletzt steigen mit fortschreitender Zeit auch die Straftaten an. Zu bedenken sind hierbei vor allem sexuelle Übergriffe gegen Frauen. Aber auch einfache Pöbeleien, tätliche Auseinandersetzungen oder Raubüberfälle wären zu vermeiden, wenn sich Opfer und Täter gar nicht erst begegnen, indem ein sicheres Transportmittel geschaffen wird.

  6. Letztendlich profitiert davon auch die Stadt Würzburg. Denn eine angemessene Anbindung aller Stadtteile an die Innenstadt, kommt den Gastronomiebetrieben zugute, wodurch sich höhere Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Würzburg ergeben.


Bei den Argumenten handelt es sich um eine Auswahl und bei der Beschreibung des Ist-Zustandes um eine beispielhafte Betrachtung einiger Stadtteile. Die Petition zielt darüber hinaus natürlich auf eine Verbesserung des Busangebotes in Abend- und Nachtstunden in der ganzen Stadt Würzburg ab.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vor ungefähr zwei Jahren habt Ihr mit Eurer Unterschrift dazu beigetragen, dass seit einem Jahr Nachtbusse auf Würzburgs Straßen rollen. Nach einem Jahr haben sich Studierende und WSB/WVV nochmal zusammengesetzt und und Fazit gezogen: Die Nachtbusse sind ein voller Erfolg.

    Für alle, die es lieber etwas genauer haben, hier der Link zum Artikel: www.wuerzburgerleben.de/2017/11/10/ein-jahr-wu%CC%88rzburger-nachtbus-erfolg/

    DAMIT AUCH DAS NÄCHSTE GROSSE PROJEKT FÜR WÜRZBURG EIN VOLLER ERFOLG WERDEN KANN, BITTE ICH UM EURE MITHILFE:

    Zusammen mit dem Mainfranken Theater haben einige Studierende ein Modell entwickelt, wie der Zugang für junge Menschen zu Kunst und Kultur einfacher werden kann.
    Leider ist dieses System nur für Studierende, da diese in gesetzlich verankerten Gremien organisiert sind, möglich. Deshalb bitte ich auch nur die Studierenden unter Euch zu unterschreiben.
    Mit Eurer Unterschrift soll das Studentenwerk, das für die Abrechnung der Gelder zwingend nötig ist, davon überzeugt werden, das Modell zu unterstützen.
    Gelingt dies, können wir vielleicht schon ab Sommersemester 2018 erreichen, dass alle Studierenden für einen um zwei Euro erhöhten Studentenwerksbeitrag alle Aufführungen des Mainfranken Theaters kostenlos besuchen können.
    Nähere Informationen zum Modell findet Ihr auf der Seite der Petition: www.openpetition.de/petition/online/lust-auf-theater

    Ich bitte Euch: Helft mit, unterschreibt die Petition!

    Liebe Grüße,
    Stephan

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    heute Abend (Dienstag, 25.10.16) ist es soweit, die Details zum Nachtbuskonzept werden von Niklas Dehne und mir zusammen mit Oberbürgermeister Schuchardt und der WVV vorgestellt werden. Wir bieten Ihnen ab ca. 19.30 Uhr einen Live-Stream an: www.facebook.com/erfahrungwaehlen/?fref=ts

    Es wird ohne Facebook-Zugang möglich sein, diesen Live-Stream zu verfolgen. Wir würden uns freuen, wenn Sie einschalten würden und bei dieser Gelegenheit ein "Like" für "Fachschaftsmitglieder - Erfahrung wählen" dalassen könnten.

    Denn ohne "Fachschaftsmitglieder - Erfahrung wählen" und viele andere Helfer im Hintergrund, wäre es wohl nicht zu den Nachtbussen gekommen. Nähere Informationen dann auf der Pressekonferenz...

    ... Allen, die nicht bis dahin warten möchten, habe ich untenstehend eine Übersicht über die bisher veröffentlichten Informationen zur Einführung der Nachtbusse angefügt.

    Mit den besten Wünschen,
    Stephan Hemmerich

    ___
    Anlage:
    Presseschau Oktober: Einführung Nachtbusse (chronologisch):

    08. Okt. 2016: www.mainfranken24.de/wuerzburg-nachtbusse-in-der-stadt/

    15. Okt. 2016: www.wuerzburgerleben.de/2016/10/15/bald-wieder-nachtbusse-in-wuerzburg/

    19. Okt. 2016: m.mainpost.de/regional/wuerzburg/Sommersemester;art735,9388855

    20. Okt. 2016: www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Stadtrat-genehmigt-einstimmig-Nachtbusrouten;art735,9389958

    21. Okt. 2016: www.wuerzburgerleben.de/2016/10/21/stadtrat-genehmigt-nachtbuslinien/

    24. Okt. 2016: www.tvtouring.de/mediathek/video/stadtrat-wuerzburg-genehmigt-nachtbusse/

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie werden es der Presse entnommen haben, dass unsere Petition zum Erfolg geführt hat. Wir freuen uns darüber sehr und möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre Unterstützung und Unterschrift nochmals danke zu sagen.
    Seit der Übergabe der Unterschriften an Oberbürgermeister Christian Schuchardt am 04. September 2015 hat sich einiges getan. Zum einen hat sich der Oberbürgermeister selbst für die Nachtbusse stark gemacht, weil er sie als Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität ansieht, und zum anderen hat er uns die entscheidenden Gespräche vermittelt.
    Bei den vielen Runden mit den Zuständigen bei der Würzburger Straßenbahn GmbH und der Fachabteilung der Stadt, wurde das ursprüngliche Konzept, für das Sie unterschrieben haben, weiter verbessert.
    An dieser Stelle gilt mein Dank Niklas Dehne, der den Entwurf hierzu gemacht hat, und bei den Verbesserungen maßgeblich, wenn nicht sogar ausschlaggebend, beteiligt war. Ebenso danke ich den Experten der WSB, insbesondere Herrn Lehmann, Herrn Manger und Herrn Steinmetz, die die verschiedenen Versionen (zum Teil durch abendliches Abfahren der Strecke) auf ihre Machbarkeit hin überprüft und Alternativen aufgezeigt haben.
    Ich denke, Sie haben Verständnis, dass das alles sehr viel Zeit gekostet hat. Letztendlich haben wir aber ein Konzept, das tragfähig ist und alle Fehler des gescheiterten Versuchs von 2010/11 überwunden hat.
    Die Finanzierung wird von der Stadt, den Studierenden und den Nutzern gemeinschaftlich getragen: Die Stadt bringt die bisher im nächtlichen Schienenersatzverkehr gefahrenen Kilometer ein. Hinzu kommen die Einnahmen aus den Ticketverkäufen. Der Restbetrag in Höhe von drei Euro pro Semester übernehmen die Studierenden.
    Die Verhandlungen hierüber sind bereits abgeschlossen und seit letztem Donnerstag – Sie werden es den Medien entnommen haben – hat der Stadtrat die Nachtbusse einstimmig genehmigt. Damit steht dem Würzburger Nachtbus nichts mehr im Wege!
    Sie werden sich nun sicher fragen, wie der Nachtbus fahren wird. Hier muss ich Sie leider noch um etwas Geduld und Ihr Verständnis bitten. Wir wollen der Pressekonferenz, wo die Konzeption dargelegt und erläutert werden soll, nicht vorgreifen.
    Die Pressekonferenz findet am kommenden Donnerstag, den 25. Oktober 2016, um 19.30 Uhr statt und ist live auf unserer Facebook-Seite nachzuverfolgen: www.facebook.com/erfahrungwaehlen/?fref=ts
    Ein Facebookaccount ist nicht nötig, um den Live-Stream sehen zu können. Sollten Sie jedoch einen haben, würde ich mich freuen, wenn Sie ein „Like“ dalassen würden, um unsere weitere Arbeit zu unterstützen. Selbstverständlich werden wir Sie nach der Pressekonferenz über die heute ausgesparten Details informieren.

    Mit den besten Wünschen,
    Stephan Hemmerich
    (Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen)

Pro

Eigentlich sind alle Pro-Argumente bei den "Kommentaren" auf der linken Spalte zu lesen und in allen anderen Studentenstädten, die sämtlich Nachtbusse umfangreich anbieten, zu sehen. Kurz und knapp: Méhr Lebensqualität für die Menschen der Stadt und Region!

Contra

Hallooo?? In Bayern herrscht Zucht und Ordnung, da ist sowas wie ein Nachtbus schon fast ne Straftat. Ab 20 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt und nur asoziale Menschen gehen noch auf die Straße von denen natürlich keiner aus Bayern kommt sondern einer dieser Terroristen aus Preußen ist...