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  • Die Petition wurde eingereicht

    24.05.2017 17:04 Uhr

    Sehr geehrte Zeichnerinnen und Zeichner der Petition,

    gestern wurde die Petition per Einwurfeinschreiben an den Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg sowie an das Kultusministerium (Frau Dr. Susanne Eisenmann) versendet.

    Vom Petitionsausschuss des Landtags wissen wir, dass der Eingang offiziell bestätigt wird.

    Wir halten Sie über alles Weitere gerne auf dem Laufenden unter NEUIGKEITEN dieser Petition. www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre
    Nicole Weber-Kaiser

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Ganztagsgipfel 2017: Ein Überblick - für Sie zusammengestellt

    18.05.2017 19:28 Uhr

    Sehr geehrte Zeichnerinnen und Zeichner,

    unter NEUIGKEITEN DER PETITION („Blog-Eintrag) haben wir Ihnen einiges zum jüngsten Ganztagsgipfel zusammengestellt.

    ** VERSCHIEDENE PRESSESTIMMEN ZUM GANZTAGSGIPFEL UND RESONANZEN DER OPPOSITIONSPARTEIEN SPD UND FDP: www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag/23

    Die Pressestimmen dienen als Ergänzung Ihrer lokalen Tagespresse.
    Wir möchten auch die Oppositions-Parteien zu Wort kommen lassen, und haben die Beiträge von SPD und FDP für Sie verlinkt. Die SPD peilt aus der Opposition heraus noch immer eine Zielmarke von 70% Ganztagsschulen bis 2023 in rhythmisierter, verbindlicher Form an.
    Die FDP betrachtet die Trennung zwischen Bildung (Ländersache) und Betreuung (kommunale Verantwortung) als künstlich und sieht darin vor allem auch eine Abwertung der offenen Ganztagsangebote. Dr. Timm Kern, bildungspolitischer Sprecher der FDP sieht in der vom Kultusministerium angepeilten Lösung die Gestaltungsfreiheit der Kommunen weiter einschränkt und ein Risiko, dass die Wahlfreiheit der Eltern sich dadurch nicht wirklich erhöht.

    ** ARBEITSTHESEN DES KULTUSMINISTERIUMS AUS DER REDE FRAU DR. EISENMANNS:
    www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag/22

    ** MIT UNSEREM BEITRAG „GANZTAGSGIPFEL VOM 15.05.2017 - LÄSST DER GIPFEL HOFFEN?“ www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag/24 möchten wir unsere Sichtweise zum Ganztagsgipfel mit Ihnen teilen.

    Wir halten Sie auf dem Laufenden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre
    Nicole Weber-Kaiser

  • Ganztagsgipfel vom 15.05.2017 – lässt der Gipfel hoffen?

    18.05.2017 18:58 Uhr

    Es ist absolut notwendig solide Alternativ- bzw. Parallelangebote zur verbindlichen Ganztagsschule zu machen. Aus Elterninitiative-Sicht begrüßen wir daher die Erhöhung der Wahlmöglichkeiten, u.a. durch den Wiedereinstieg des Landes in die Betreuungsförderungen.

    ZENTRAL ist nunmehr, in welchem wesentlichen Umfang, damit auch hier Qualität (ausreichend Fachkräfte, Raumstruktur, pädagogisches Konzept etc.) weiterhin möglich ist. Es kommt auf eine kraftvolle Zusammenarbeit zwischen Land-Kommunen an, ansonsten gelangen viele Kommunen vom Regen in die Traufe, insbesondere die finanzschwachen.

    Dass auch Betreuung einen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag hat – im Hort sogar gesetzlich verankert und in den Kriterien der KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales) definiert, das dürfte auch dem Kultusministerium bekannt sein. Die Wertung zu Betreuung wie es Frau Ministerin Eisenmann am Montag verbal und in ihrer Gestik getan hat, wenn sie sie wiederholt von "nur Betreuung" spricht – und das in der Eröffnungsrede und in ihren Schlussworten, sie lassen aufhorchen.

    Welchen Wert hat Betreuung im Kultusministerium? Denkt etwa das grün-schwarze Kultusministerium auch an „Bällebad“, wie es die SPD getan hat?

    Weiter versachlicht werden könnte daher die Diskussion, wenn insgesamt beim Thema Ganztag mehr von ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten gesprochen wird und diese Alternativen – für alle Beteiligten – inhaltlich definiert werden, u.a. nach
    * der Angebotsstruktur
    * den Zielen der Angebotsstruktur („um was geht’s?)
    * eingesetztem Personal und dessen Qualifikation
    * Personalschlüssel in Relation zur Anzahl der Kinder
    * dem Zeitrahmen der Betreuung bzw. Schule (auch Ferien?)
    * Verantwortungsbereich (z.B. Schule, Jugendliche, Kommune etc.)
    * Elternbeiträgen (u.a. für Mittagessen, Ferien, zusätzliche Zeitfenster der Betreuung etc.)
    * Anforderungen an Raumstruktur
    * Förderungsumfang durch Landesmittel
    usw.

    Wir verweisen an dieser Stelle gerne (auch nochmals!) auf Ergebnisse eines Ganztagsgipfels in unserem Nachbarland Bayern aus dem Jahr 2015. Wieso Bayern? Bayern hat Jahre vor Baden-Württemberg mit dem Ganztagsschulausbau begonnen, ebenfalls in verbindlicher Ganztagsschule mit rhythmisiertem Konzept. Bayern ging auch mit Mischklassen an den Start - wie Baden-Württemberg. Diese wurden nach einiger Zeit aufgrund Hemmnisse in der Umsetzung des pädagogischen Konzepts (Rhythmisierung) zurückgenommen, wie in Baden-Württemberg nunmehr auch angedacht!

    Und heute? Heute bietet Bayern im Primarbereich folgende Bildungs- und Betreuungsalternativen neben Halbtagsschule an:
    - den gebundenen Ganztagsschule in rhythmisierter Form
    - die offene Ganztagsschule
    - Kombimodelle von offener Ganztagsschule und Hort
    - eine Mittagsbetreuung
    - Horte bzw. altersgeöffnete Kindergärten oder „Häuser für Kinder“.

    Gipfel lassen hoffen - hoffentlich mit differenzierten, gleichwertigen Aussichten für (Grund-)Schulkinder und Familien in Baden-Württemberg.

    [Quellen zu Bayern: www.bayern.ganztaegig-lernen.de/Ganztagsschule%20in%20Bayern/der-offene-ganztag; www.km.bayern.de/download/11904_informationen_zum_ganztagsgipfel_2015_final.pdf.]

    Verfasserin: Nicole Weber-Kaiser, Elterninitiative und Petentin

  • Pressestimmen und Resonanz zum Ganztagsgipfel

    17.05.2017 01:21 Uhr

    PRESSESTIMMEN:

    - Stuttgarter Nachrichten: Neue Vorschläge zur Ganztagsbetreuung - Zuschüsse für Betreuung von Schulkindern möglich: www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neue-vorschlaege-zur-ganztagsbetreuung-zuschuesse-fuer-betreuung-von-schulkindern-moeglich.cc4efe48-37cc-4e6e-8203-ed5f2d50cbcb.html

    - Süddeutsche Zeitung: Kultusministerin skizziert Ganztagsangebote der Zukunft: www.sueddeutsche.de/news/bildung/bildung---stuttgart-kultusministerin-skizziert-ganztagsangebote-der-zukunft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170514-99-447895

    - Schwäbische: Gute Nachrichten für Familien: www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Gute-Nachricht-fuer-Familien-_arid,10668036.html

    SWR: Mehr Wahlfreiheiten für die Eltern: www.swr.de/swraktuell/bw/gipfel-zu-ganztagsschulen-in-bw-mehr-wahlfreiheit-fuer-die-eltern/-/id=1622/did=19552814/nid=1622/1c79fx4/index.html

    Mainpost: Ganztagsschulen im Fokus: www.mainpost.de/regional/main-tauber/Ganztagsschulen-Kultusminister;art21526,9595060

    Badische Zeitung: Kultusministerin Eisenmann will die Ganztagsschule auf zwei Typen begrenzen: www.badische-zeitung.de/suedwest-1/kultusministerin-eisenmann-will-die-ganztagsschule-auf-zwei-typen-begrenzen

    Ludwigsburger Kreiszeitung: Keine staatliche Zwangsbeglückung: www.lkz.de/lokales/stadt-kreis-ludwigsburg_artikel,-%E2%80%9EKeine-staatliche-Zwangsbeglueckung%E2%80%9C-_arid,422142.html

    LESEN SIE BITTE AUCH DIE RESONANZ DER FDP und SPD, als Oppositionsparteien der grün-schwarzen Landesregierung:

    * Die FDP - Bildungspolitischer Sprecher Dr. Timm Kern: „Kern: Offene Ganztagsangebote als Betreuungs- und Bildungseinrichtungen begreifen“ fdp-dvp-fraktion.de/pressemitteilungen/kern-offene-ganztagsangebote-als-betreuungs-und-bildungseinrichtungen-begreifen/

    * Die SPD - Bildungssprecher Dr. Stefan Fulst-Blei: www.spd.landtag-bw.de/index.php?mid=3&docid=6162t/

  • Nachlese des 2. Ganztagsgipfels vom 15.05.2017: Die Thesen des Kultusministeriums

    16.05.2017 23:19 Uhr

    Thesen aus der Rede von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann
    zur Weiterentwicklung der Ganztagsschule in Baden-Württemberg

    Die Kultusministerin hat nun erstmals Leitlinien für die Weiterentwicklung des Ganztags skizziert und in Ihrer Eröffnungsrede vorgestellt:

    * Für die Schülerinnen und Schüler sollen demnach künftig drei Wahlmöglichkeiten bestehen:
    1. Zum einen die rhythmisierte Ganztagsschule mit einem ganztägigen, verbindlichen und schulischen Angebot;
    2. zum anderen die Schule mit flexiblem (nachmittäglichem) Betreuungsangebot;
    3. sowie drittens die Schule mit Unterricht nach Stundentafel (ohne erweitertes Angebot, „Halbtagsschule“).

    An einem Standort können parallel ein rhythmisiertes schulisches Ganztagskonzept (Schulpflicht) sowie ein kommunal verantwortetes flexibles Betreuungsangebot eingerichtet sein. Dazu bedarf es zweier vollständig getrennter Züge.
    Die Eltern entscheiden in der Grundschule regelmäßig für die Dauer von zwei Jahren für ein Angebot.

    * Zeitstruktur:
    Die bisherigen Zeitmodelle (3 oder 4 Tage à 7 oder 8 Zeitstunden) in der Primarstufe bleiben bestehen.
    Die für den Primarbereich entwickelte Zeitstruktur soll möglichst auch in den weiterführenden Schularten fortgeführt werden.
    „Mischklassen“ (Ganztagsschulen in Wahlform in Mischklassen), so Frau Ministerin in Ihrer Rede, betrachtet sie als kritisch und soll es zukünftig nicht mehr geben.

    * Betreuung:
    Die Bereitstellung von Betreuungsangeboten ist kommunale Aufgabe, die Bereitstellung der schulischen Angebote ist Landessache. Das Land wird verstärkt wieder in die Betreuungsförderung im Rahmen der schulischen Kernzeiten von 8:00 bis 16 Uhr einsteigen. Die Randbetreuung vor Schulbeginn sowie nach Unterrichtsende ab 15 Uhr bzw. 16:00 Uhr wird künftig – auch finanziell – ausschließlich in kommunaler Verantwortung organisiert.

    * Stärkung der Schulen im ländlichen Raum:
    Für kleine Schulen wird die Mindestschülerzahl für die erste Ganztagsgruppe heruntergesetzt. Dadurch wird auch kleinen Schulen die Einrichtung einer Ganztagsschule ermöglicht. Die Schule erhält einen zweijährigen Bestandsschutz, sollte die Mindestschülerzahl für die Dauer eines Jahres unterschritten werden. An einzügigen Standorten soll eine Kombination von Wahlmöglichkeiten in einer Klasse möglich sein.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Die Zeichnungsfrist beendet - Ihre Unterstützung!

    12.05.2017 18:54 Uhr

    Liebe Zeichnerinnen und Zeichner,

    die Zeichnungsfrist unserer Petition ist diese Woche abgelaufen.

    Wir haben 2.195 Unterstützer/innen für unser Anliegen "Grundschule: für ECHTE Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag" gewinnen können.
    Sie sind ein/e davon!

    Dank Ihrer Zeichnung haben Sie dieses Anliegen auch zu ihrem persönlichen gemacht.

    Ein ganz herzliches Dankeschön an Sie. Danke, für Ihr bisheriges Vertrauen in diese Petition und unsere Arbeit. Danke für Ihre Kommentare, Ihre Beiträge, für persönliches.

    Wie geht es weiter?

    ** Am kommenden Montag, 15. Mai findet der zweite Ganztagsgipfel II in Kornwestheim statt. Beim Ganztagsgipfel werde ich als Petentin und Initiativevertreterin anwesend sein und die gebündelte Energie Ihrer Unterschriften "mitnehmen".
    Wir werden im Blogbeitrag unter Neuigkeiten über den Ganztagsgipfel II berichten. Bitte schauen Sie gerne vorbei und bleiben Sie uns treu. [www.openpetition.de/!ganztagfreiewahl; Menüpunkt Neuigkeiten]

    ** Per E-Mail ging heute übrigens auch ein Schreiben an das Kultusministerium z Hd. Frau Dr. Susanne Eisenmann raus. Wir haben Sie über die Anzahl der Zeichner/innen informiert. Das Schreiben haben wir für Sie auch online gestellt. Sie finden es unter: www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag (Überschrift: Heutiges Schreiben an das Kultusministerium zum Sammelziel & Ganztagsgipfel am 15.05.2017)

    ** Die Petition werden wir in Kürze an den Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg übergeben, ebenso an das Kultusministerium, Frau Ministerin Dr. Susanne Eisenmann. Wir werden darüber ebenfalls berichten und halten Sie auf dem Laufenden.

    Kontaktmöglichkeiten an uns:
    Wir sind nach wie vor über diesen Link für Sie erreichbar: (www.openpetition.de/petition/kontakt/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag) oder über die Seite der "Initiative Gute Grundschule Karlsruhe" (initiative-gute-grundschule-karlsruhe.com)

    Herzliche Grüße

    Ihre
    Nicole Weber-Kaiser, Petentin
    www.openpetition.de/!ganztagfreiewahl

  • Heutiges Schreiben an das Kultusministerium zum Sammelziel & Ganztagsgipfel am 15.05.2017

    12.05.2017 17:04 Uhr

    ***DIESES SCHREIBEN GING HEUTE AN DAS KULTUSMINISTERIUM BADEN-WÜRTTEMBERG PER E-MAIL RAUS ***

    An das Kultusministerium Baden-Württemberg z. Hd. Frau Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend, Sport und Herrn Dr. Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend, Sport des Kultusministeriums Baden-Württemberg
    ---
    Ganztagsgipfel am Montag, 15.05.2017
    Petition: "GRUNDSCHULE – für echte Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag!"

    Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Eisenmann,
    Sehr geehrter Herr Schebesta,

    am kommenden Montag findet der zweite Ganztagsgipfel in Kornwestheim statt.

    Im Kontext der Diskussionen und Debatten um das Thema "Ganztag", die seit Einführung von Ganztagsschule nach §4a Schulgesetz stattfinden, möchten wir Sie als aktive Eltern und Initiativevertreter/innen heute auf das Sammelziel der abgelaufenen Petition "GRUNDSCHULE – für echte Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag!" aufmerksam machen.

    2.195 Unterstützerinnen und Unterstützer tragen diese Petition und die darin enthalten Forderungen mit. www.openpetition.de/petition/online/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag

    Wir bitten Sie und die grün-schwarze Landesregierung, dass die Petition, die wir in Kürze auch beim Petitionsausschuss des Landtags Baden-Württemberg offiziell einreichen werden und auch Ihnen als wichtige Adressatin zukommen lassen werden, in den Diskussionen um die Weiterentwicklung des Ganztags mit berücksichtig werden.

    Dies u.a. mit Blick auf die Heterogenität von (Grundschul-)Kindern, unter Berücksichtigung von unterschiedlichsten Lebensmodellen und Alltagssituationen von Familien, im Kontext von Familienfreundlichkeit sowie Vereinbarkeitsdebatten von Beruf-Familie und nicht zuletzt aufgrund des Sachverhalts, dass Kinderzeit auch Spielzeit ist!

    Aus dem Leben gegriffen sind auch die zahlreichen Kommentare der Petitionszeichner/innen, die hoffentlich ergänzend Gehör finden mögen innerhalb der Landesregierung und den Parteien der Opposition.

    Als Petentin zusammen mit den Erstzeichnern und den wesentlichen Mittragenden dieser abgefassten Petition bitten wir Sie auch, dass zentrale Aussagen, wie sie u.a. auch im grün-schwarzen Koalitionsvertrag zum Thema Betreuung und (Ganztags-)Schule gemacht wurden, eingehalten werden.

    In den Koalitionsaussagen nehmen wir die Landesregierung beim Wort und zitieren:
    - "verlässlich, vielfältig, erfolgreich" (S. 24, Koalitionsvertrag)
    - "Dabei ist uns wichtig, dass der Lebensalltag der Familien und der Schulen zueinander passen. Schüler, Eltern und Schulen brauchen Verlässlichkeit, aber auch Flexibilität." (S. 27, Koalitionsvertrag)
    - "Deshalb wird das Land auch weiterhin kommunale Betreuungsangebote durch Zuschüsse unterstützen (…). Die gilt auch für Neuangebote." (dto.)
    - "Neben den Ganztagsschulen bedarf es weiterhin flexibler und modularer Betreuungsangebote." (dto.)
    - "Dabei sind uns qualitätsvolle, familienfreundliche und bedarfsgerechte Angebote ein großes Anliegen." (dto.)

    Wir werden die Praxis der Umsetzung auch auf diese Aussagen hin prüfen!

    Mit unserem heutigen Schreiben an das Kultusministerium und an Sie persönlich unterstreichen wir erneut unsere Forderungen und Anliegen (siehe Petition)!
    Wir werden am kommenden Montag in Kornwestheim die weiteren Diskussionen, Anregungen und Ergebnisse aufmerksam verfolgen.

    Sprechen Sie uns bei Rückfragen jederzeit an.
    Wir würden uns sehr freuen von Ihnen zu hören.


    Mit freundlichen Grüßen
    & bis Montag in Kornwestheim

    Nicole Weber-Kaiser

    Petentin der Petition "GRUNDSCHULE – für echte Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag!"
    www.openpetition.de/!ganztagfreiewahl

  • 2. Ganztagsgipfel am 15. Mai 2017 in Kornwestheim - das Kultusministerium lädt ein -

    07.04.2017 16:53 Uhr

    Am 06.04.2017 versendete das Kultusministerium Einladungen an 495 Personen zum zweiten Ganztagsgipfel in Kornwestheim. Eingeladen sind - so das Kultusministerium - alle, die bereits am ersten Ganztagsgipfel teilgenommen haben oder eingeladen waren.

    Seit November hat das Kultusministerium in drei Fachgruppen am Thema "Ganztagsschule" gearbeitet. Darauf verwies Ministerin Dr. Susanne Eisenmann in ihrem Schreiben. In den Fachgruppen waren vertreten: Schulen, Städtetag, Gemeindetag, außerschulische Partner, Schulverwaltung, Eltern.

    Themen der drei Fachgruppen:
    1.) Weiterentwicklung der Ganztagsschule nach §4a SchG
    2.) Weiterentwicklung der Ganztagsschule in der Sekundarstufe I (Klasse 5-10)
    3.) Vereinheitlichung des Mittagsbandes für alle Schularten

    Auffällig: es gab keine eigene Fachgruppe zum Thema "Betreuung" (Hort, Kernzeit, verlässliche Grundschule, flexible Nachmittagsbetreuung, modulare Betreuung).

    Dabei korreliert das Thema Betreuung nicht nur mit der Ganztagsschule (Stichwort: Ferien; Anschlussbetreuung), sondern ist ein Thema für die vielen Halbtagskinder an Ganztagsgrundschulen in Wahlform nach §4a (90% der Ganztagsschulen sind Ganztagsschulen in Wahlform) sowie für Kinder von Halbtagsschulen.

    Es gab auch keine Fachgruppe zu offener Ganztagsschule, besteht diese Schulform seit vielen Jahren im „Schulversuch“.

    Wir erinnern uns: Das Land hat sich mit Einführung der Ganztagsschulen aus der Betreuungsförderung verabschiedet! An Schulen, die Ganztagsschule nach §4a werden, wird der Hort abgeschafft. Eltern werden vielerorts vor eine "Ganz-oder-gar-nicht"-Politik gestellt! Entweder Ganztagsschule mit Schulpflicht oder im Zweifel keine verlässliche, freiwillige Form der Betreuung mehr.
    An den bestehenden Halbtagsschulen im Land genießen bestehende Betreuungseinrichtungen nur noch einen Bestandsschutz in Sachen Betreuungsförderung. Neugruppen erhalten keine Landeszuschüsse mehr.

    Das Programm / Ablauf zum 2. Ganztagsgipfel finden Sie hier:
    www.km-bw.de/Ganztagsgipfel

    Lediglich in einem der sieben angebotenen Foren wird das Thema der Gestaltung von "Betreuung" in ein Wort gefasst.
    Hand auf's Herz, liebe grün-schwarze Landesregierung: Wir hoffen, dass Forum I erfüllt damit mehr als nur eine Alibifunktion. Das Interesse an dem Thema scheint hoch zu sein, denn bereits 47 von 86 eingegangenen Anmeldungen haben sich bis jetzt für dieses Forum registriert (s. Online).

    Wir werden die aktuelle Landesregierung nicht aus ihren Koalitionsaussagen entlassen und zitieren aus dem Koalitionsvertrag: "Dabei ist uns wichtig, dass der Lebensalltag der Familien und der Schulen zueinander passen. Schüler, Eltern und Schulen brauchen Verlässlichkeit, aber auch Flexibilität." oder: "Dabei sind uns qualitätsvolle, familienfreundliche und bedarfsgerechte Angebote ein großes Anliegen."

    Über 2.100 Zeichner/innen haben bisher für diese Petition gezeichnet. Stimmen, die Beachtung finden müssen und gehört werden wollen.

  • Petition in Zeichnung - Weitere Unterschriften verleihen der Petition mehr Gewicht: Unterstützen Sie unsere Arbeit

    19.03.2017 08:48 Uhr

    Sehr geehrte Zeichnerinnen und Zeichner,

    wir haben bisher über 2.000 Unterstützer/innen für diese Petition, die sich für ECHTE Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag einsetzt. Dafür danken wir. Wir benötigen weitere Stimmen, um dieser Petition in Baden-Württemberg Gewicht zu verleihen.

    Bitte leiten Sie den
    - Link der PETITION www.openpetition.de/petition/online/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag oder den
    - KURZLINK www.openpetition.de/!ganztagfreiewahl
    gerne in Ihrem Familien-, Freundeskreis und Arbeitsumfeld weiter, ebenso in Ihrem sozialen Netzwerk (Facebook, WhatsApp usw.).
    Dadurch wird eine weit breitere Öffentlichkeit aufmerksam gemacht.

    - 90 % der der Ganztagsgrundschulen (ca. 324 nach Antragslage laut Schuljahr 2016/2017) werden aktuell als "Ganztagsschule in Wahlform" geführt. Ganztagsschulen in Wahlform sind Ganztagsschulen, an denen es also auch reine Halbtagklassen oder Mischklassen gibt (Halbtagskinder und Ganztagskinder besuchen eine Klasse). Von 52 zukünftigen neuen Ganztags-Grundschulen haben sich 48 erneut für die Wahlform entschieden. Das spricht eindeutig für den Wunsch nach und die Notwendigkeit von mehr Freiheit bei der Gestaltung des Alltags im Wechselspiel von Familie und Schule.

    - Halbtagskinder - von Halbtagsschulen wie von "Ganztagsschulen in Wahlform" - können und dürfen aktuell und zukünftig nicht vor ein "Alles-oder-nichts-Prinzip" gestellt werden: Entweder Ganztagsschule mit Schulpflicht oder im Zweifel keine verlässliche Betreuung mehr.

    Als aktive Eltern und Initiativen in Kooperation vertreten wir die Haltung, dass die bisherige Gesetzgebung und Regelungen ein zu starres Korsett für Kinder / Familien darstellen. Sie schränken die Freiheit von Familien ein und eine echte Vereinbarkeit von Familie-Beruf.

    - Familienfreundlich wäre es, neben der verpflichtenden auch die offene Form der Ganztagsschule ins aktuelle Schulgesetz aufzunehmen: mit Unterricht am Vormittag und frei wählbaren Schul- und Betreuungsangeboten am Nachmittag.

    - Familienfreundlich wäre auch die Wiedereinführung der Landesbetreuungsförderung für freiwillige Betreuungsformen in Hort, Schülerhort, verlässliche Grundschule/Kernzeit, flexible Nachmittagsbetreuung, sodass freiwillige Betreuungsangebote kommunal bedarfsorientiert weiter ausgebaut werden können.

    Wir erinnern die Landesregierung an den Koalitionsvertrag, in dem vereinbart wurde, dass der Lebensalltag von Familie und Schulen zueinander passen muss, neben Ganztagschule braucht es flexible und modulare Betreuungsangebote. Qualitätsvolle, familienfreundliche und bedarfsgerechte Angebote sind laut diesem Vertrag der Landesregierung ein großes Anliegen (S. 27ff Koalitionsvertrag, www.gruene-bw.de/app/uploads/2016/06/Gruen-Schwarzer-Koalitionsvertrag-Baden-Wuerttemberg-gestalten.pdf)).

    Kinder, familiäre Strukturen, Arbeitswelten und lokale Gegebenheiten vor Ort sind sehr heterogen. Baden-Württemberg braucht deshalb eine solide und echte Gleichwertigkeit der unterschiedlichen Schul-, Bildungs- und Betreuungsformen im Grundschulalter und ein Votum für die zentralen Anliegen dieser Petition!

    Als aktive Eltern und Initiativen werden wir daher sehr genau prüfen, wie die Landesregierung „Ganztagsgipfel-Diskussionen“ und den Koalitionsvertrag "verlässlich, vielfältig und erfolgreich" (S.24ff, Koalitionsvertrag) in die Praxis umsetzen wird.

    Ihre und weitere Unterschriften und damit Ihr "Ja!" für die zentralen Anliegen dieser Petition sind dafür wesentlich. Dankeschön!

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Team der Petition "Grundschule: Für ECHTE Wahlfreiheit und Freiwilligkeit im Ganztag!"

    P.S. Ihre Fragen und Anregungen gehen über KONTAKT direkt an uns: www.openpetition.de/petition/kontakt/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag
    Newsbeiträge unter NEUIGKEITEN: www.openpetition.de/petition/blog/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag

  • "Spiegel-Online: Ganztagsschule - für Jugendliche ziemlich daneben"

    14.03.2017 10:36 Uhr

    www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/ganztagsschulen-enttaeuschen-die-erwartungen-a-1132911.html

    Im letzten Absatz heißt es:
    "Dass die Angebote nicht immer das Interesse der Schüler treffen, ist jedoch nicht das einzige Problem an Ganztagsschulen. Schön frühere Studien haben gezeigt: Ganztagsangebote fördern demnach zwar die Sozialkompetenz, aber die Noten werden nicht besser. Auch im aktuellen Kinder- und Jugendbericht steht, dass die Effekte der Ganztagsschule "eher mäßig" seien. Besonders "herkunftsbedingte Ungleichheiten in der Bildungsförderung" könnten durch die Ganztagsschule nicht abgebaut werden."