Region: Bayern
Bildung

Keine Testpflicht für Kinder als Voraussetzung zur Teilnahme am Unterricht

Petition richtet sich an
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
44.371 Unterstützende 40.073 in Bayern
100% von 24.000 für Quorum
  1. Gestartet 27.03.2021
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

An alle, die uns unterstützen wollen etwas zu bewegen, seit Beginn der Pandemie, vor ziemlich genau einem Jahr, gibt es auch eine Gruppe Menschen, denen jedes Recht auf soziale Kontakte, Freiheit und Bewegung eingeschränkt wurde – die Kinder.

Zu klein, zu jung, um gehört zu werden. Es ist an der Zeit, dass wir Eltern und Erwachsene, den Kindern eine Stimme geben, um sich zu wehren.

Masken im Gesicht, wenig bis keine sozialen Kontakte, kein Sport, kein Hobby, kein Kindergarten und keine Schule…

Mein Kind sagt NEIN! „Mama ich will das nicht!“

Wir haben unseren Kindern, aus Respekt vor allen anderen, gelernt: „NEIN – heißt – NEIN“

Plötzlich wird aus dem „NEIN“ der Kinder ein „DU MUSST“ von den Erwachsenen. 

Die Grundrechte, die auch für Kinder gelten, werden ignoriert. Immer weniger Rechte und immer mehr Pflichten werden verkündet. Man hat das Gefühl das neue Infektionsschutzgesetz überwiegt alles.

Was sind die aktuellen Forderungen?

Es gilt für alle Schüler eine generelle Testpflicht. Nur mit negativem Selbsttest darf am Unterricht teilgenommen werden. 

Wie werden sie umgesetzt?

  • in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis 2x pro Woche

oder

  • einen aktuellen, negativen Covid-19-Test (PCR- oder POC-Antigenschnelltest) 2x pro Woche, nicht älter als 48 Stunden

Ausdrücklich erwähnt wurde, dass ein von zuhause durchgeführter Selbsttest nicht ausreicht. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

By the way … Eine Petition, dass Schnelltests auch von zu Hause anerkannt werden sollen, ist bereits im Gange.

Was spricht gegen Schnelltests vor versammelter Klasse?

Kinder sollen keine medizinischen Untersuchungen an sich selbst durchführen müssen. 

Die Gründe sprechen für sich selbst …

  •  Ansteckungsgefahr bereits auf dem Schulweg 
  •  Kann ich einem Grundschulkind diese Verantwortung aufbürden, um so einen Test richtig durchzuführen?
  •  Verletzungsgefahr
  •  hoher organisatorischer Aufwand in den Schulen
  •  Psychische Belastung bei positivem Ergebnis 
  •  Isolation, Angst, Panik „was passiert jetzt mit mir?“ und das ohne Trost weil nicht genug Personal vorhanden ist und Abstandsregeln eingehalten werden müssen.
  •  Stigmatisierung / Mobbing in der Klasse bei positivem Ergebnis. „Igitt, Vorsicht! Der/die hat Corona, geh nicht zu mir, geh weg!“
  •  Keine Anonymität
  •  Kein Datenschutz

Was spricht gegen einen mitgebrachten Test?

Eltern sollte kein Spießrutenlauf zugemutet werden, um ein negatives Testergebnis zu ergattern. Durch den Wechsel- und Distanzunterricht entstehen so schon enorme Arbeitsausfälle und Unannehmlichkeiten. Sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer mussten überaus flexibel werden. Nun sollen wir 2x pro Woche lokale Testzentren, Ärzte oder andere geeignete Stellen aufsuchen, um die Tests von ausgebildetem Personal durchführen zu lassen?

Wie verlässlich sind die Schnelltests?

Die Aussagekraft der Tests hängt stark vom Anteil der Infizierten unter den getesteten Personen ab, sowie von der Sensitivität (Anteil der Personen mit positivem Testergebnis unter den Nicht-Infizierten) und Spezifität (Anteil der Personen mit negativem Testergebnis unter den Nicht-Infizierten). 

Eine genaue Darstellung wurde vom Robert Koch Institut zur Verfügung gestellt:

Corona-Schnelltest-Ergebnisse verstehen

Bitte schaut Euch die Rechenbeispiele dazu an!

Wir fordern: Keine Testpflicht für symptomfreie Kinder, um am Unterricht teilnehmen zu können!

Begründung

Der Aufwand, die Schikane, das Ausmaß, die Art und Weise steht einfach nicht mehr im Verhältnis.

Die Tests können weiterhin gezielt vorgenommen werden, wenn Symptome bei den Kindern vorhanden sind, Familienmitglieder positiv getestet wurden, Kontakte zu positiv getesteten Personen waren oder ähnliches. So viel Verantwortung kann man den Familien durchaus zutrauen.

Unseren Kindern wird in diesen schweren Zeiten mittlerweile zu viel zugemutet.

Wir haben unseren Kindern beigebracht auf ihr Bauchgefühl zu hören. Wir haben sie dafür sensibilisiert bei Krankheitssymptomen mit uns zu sprechen. Fühlen sich unsere Kinder krank, bleiben sie selbstverständlich zu Hause. Nun wird unseren Kindern das Bild vermittelt, dass sie eine Gefahr in der Öffentlichkeit darstellen, wenn sie keine Maske tragen und keinen negativen Test vorweisen können, obwohl sie sich gesund fühlen.

Wird es noch mehr Voraussetzungen in Zukunft geben, damit unsere Kinder ihrer Schulpflicht nachgehen können? Unsere Kinder haben ein Recht auf Bildung!

Es ist jetzt an der Zeit für unsere Kinder da zu sein. Eltern und Erwachsene, stellt Euch hinter die Kinder, schwimmt nicht einfach mit der Menge mit. Sonst wird sich nie etwas ändern.

Zwingt die Kinder nicht Dinge tun zu müssen, die sie nicht wollen!

Lasst die Kinder wieder Kinder sein!

Herzlichen Dank,

Eure Schülerinnen & Schüler

Bitte unterstützt weitere Petitionen bei unserem gemeinsamen Ziel:

Weitere:

Wenn Ihr weitere Petitionen zu dem Thema oder für Eure Bundesländer habt, lasst uns bitte miteinander vernetzen und meldet Euch bei uns. Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nadine Kammerer aus Münchsmünster
Frage an den Initiator

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

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Neuigkeiten

  • Hallo Ihr Lieben,

    wir möchten uns ganz herzlich bei Euch bedanken, Ihr seid der HAMMER!
    Die Zahl unserer Unterstützer ist in kürzester Zeit enorm gestiegen und wir sind überglücklich!

    Einige haben uns bereits gefragt, wie es nun weiter geht, deshalb möchten wir Euch alle gemeinsam über den aktuellen Stand informieren.

    Ja, wir haben das Quorum erreicht - Und zwar viel schneller als erwartet :-)

    Was ist geplant?
    • Wir haben uns an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, direkt an Hr. Prof. Dr. Piazolo gewendet, und um eine persönliche Übergabe der Petition gebeten.
    • Wir haben uns an verschiedene Stellen (Presse & Rundfunk) gewendet und hoffen auf Unterstützung
    • Wir übergeben die Petition online an den Bayerischen Landtag,... weiter

Hier ist die Original-Veröffentlichung der Académie Nationale de Médicine zum Le Monde-Artikel auch auf englisch zu finden: https://www.academie-medecine.fr/les-prelevements-nasopharynges-ne-sont-pas-sans-risque/

Die Testpflicht ist eine minimale Belastung, die getragen werden kann und muss. Die Alternative wäre, dass die Kinder das Virus von der Schule in die Familien schleppen. Wenn dann die Großeltern sterben oder sogar die Eltern (die neue Viren-Variante tötet auch schon 40jährige), ist das für Kinder eine wesentlich schlimmere Belastung als ein Bisschen Kitzeln in der Nase.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Min.

    Weil ich Kinder habe und ihnen diesen Psychoterror ersparen will.

  • Anita Herz Augsburg

    vor 3 Min.

    Weil Kinder weder mehr noch weniger infektiös sind und Schule nicht gleichzusetzen ist mit medizinischen Einrichtungen wie z. B. Krankenhäuser. Solange es keine Testpflicht für Erwerbstätige in nicht medizinischen Einrichtungen gibt ist die Testpflicht an Schulen diskriminierend. Da sie suggeriert, dass Kinder gefährlichere Virenüberträger seien als Erwachsene.

  • Silvia Strbak Nürnberg

    vor 4 Min.

    Dieser Wahnsinn muss enden!

  • vor 5 Min.

    Habe vier Enkel in Bayern. Organisatorischer Aufwand und medizinische Wirkung stehen in keinem Verhältnis. Abstand, Maske und halbe anwesende Klassen sind Aufwand genug. Kinder sind durch Covid wenig gefährdet.

  • vor 6 Min.

    Es geht um Menschenrechte und körperliche Unversehrtheit!

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