Region: Alle Bundesländer Deutschlands und deren Kreise, Städte und Gemeinden
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Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!

Petition is directed to
Petitionsreferate der Landtage aller Bundesländer, alle Kreis-, Städte- und Gemeinderäte
5,904 Supporters
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  1. Launched December 2020
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Die Petition ist bereit zur Übergabe - Mitwirkende zur Einreichung der Petition in den Bundesländern gesucht!

at 30 Aug 2022 12:10

Liebe Unterzeichnende und Engagierte für mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!
Die „Petition – mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!“ soll nun eingereicht werden.
Wir suchen Mitwirkende, die sich beteiligen wollen und in ihren jeweiligen Bundesländern bzw. Stadtstaaten diese Petition unter Bezugnahme auf die eigene Webseite der Petition www.petition-mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen.de/ bei dem jeweiligen Petitionsausschuss des Landtages einreichen würden!
Für NRW übernehmen wir das selbst, Datum und Zeitpunkt der Übergabe geben wir noch bekannt, falls jemand dazu kommen mag.
Ihr wollt uns unterstützen und die Petition in eurem Bundesland (Hauptwohnsitz) einreichen? Klasse! Bitte meldet euch unter: mail@petition-mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen.de, dann bekommt ihr genaue Infos und Texte für die Übergabe.
Das Einreichen einer Petition ist meist online möglich, allerdings wäre aber eine live – Übergabe durch euch mit aussagekräftigem Foto (!) toll, denn wir würden alle eure Fotos gern zu einer Kollage zusammenfügen, um später daraus eine Pressemitteilung zu machen.
Das Petitionsrecht sieht vor, dass mit bereits einer Unterschrift eine Petition eingereicht werden kann und da wir aus allen Bundesländern und Stadtstaaten Unterschriften erhalten haben, kann die Petition deutschlandweit eingereicht werden. Es kann übrigens auch weiterhin unterschrieben werden und die Unterschriften zählen auch, solange die Petition noch nicht eingereicht wurde!
In einem nächsten Schritt werden wir allen Unterzeichnenden eine vorbereitete Bürgeranregung als Vorlage zur Verfügung stellen, die dann von euch (individuell ausgearbeitet) auf Ebene der Kreis- und Gemeinderäte vorgebracht werden kann.

Seit unsere Petition online ist, sind zwei ereignisreiche Jahre vergangen, die voller dramatischer und belastender Nachrichten und Schlagzeilen waren und noch sind. Pandemie und Krieg fordern unsere gesellschaftliche, aber auch private und berufliche Aufmerksamkeit und Teilhabe.
Daher haben wir uns zwischenzeitlich mit unserem Anliegen etwas zurück genommen.

Die Dramatik der aktuellen Dürre bringt nun aber erneut und mit Wucht zwei Themen in unseren Fokus: Klimawandel und Artensterben – Zwillingskrisen, wie wir wissen. Beide verstärken sich, erreicht man allerdings Verbesserungen bei einer der beiden, so wirkt sich dies positiv auch auf den Verlauf der anderen aus. In Bezug auf die Artenschwundkrise befinden wir uns in einer ähnlichen Situation der Verdrängung und Verleugnung, wie vor Jahrzehnten bei der Klimakrise. Unser Anliegen ist aktueller denn je. Mehr Artenvielfalt bedeutet auch, die Folgen des Klimawandels mit einem größeren Puffer bewältigen zu können.
Und es ist klar, dass hier die Länder und Kommunen eine besondere Verantwortung tragen und mit gutem Beispiel voran gehen sollten!
Linktipps:
- Artensterben in Deutschland, die Fakten: www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-artensterben-in-deutschland-100.html
- Dürre in Europa, die Katastrophe ist hausgemacht: www.arte.tv/de/videos/099776-000-A/duerre-in-europa/
- Worüber wir auch reden müssen - warum wird die Wasserrahmenrichtlinie verschleppt?: www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/umweltverbaende-bund-und-nabu-reichen-beschwerde-bei-der-eu-kommission-ein-deutsche-planungen-zum-gewaesserschutz-stehen-nicht-im-einklang-mit-eu-vorgaben/

Wir freuen uns über eure Unterstützung und Engagement!
Für das Orga- Team der Petition,


Petition in Zeichnung - BienenBlütenReich und Fairpachten - Beratungsangebote und Förderung für mehr Artenvielfalt

at 18 Nov 2021 13:27

Liebe Unterzeichnende und Engagierte für mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün!

Mit diesem Update möchten wir auf einige wichtige, außerordentlich gut organisierte Initiativen hinweisen, mit denen wir persönlich bereits sehr gute Erfahrungen gemacht haben und die vielleicht auch Dein Projekt beraten und fördern könnten -
Prädikat: empfehlenswert und nachahmenswert! Lasst euch inspirieren:

Das Projekt BienenBlütenReich des Netzwerk Blühende Landschaft - deutschlandweit Lebensräume schaffen für blütenbesuchende Insekten

Unser Netzwerk Blühende Landschaft (eine Initiative von Mellifera e.V.) setzt sich seit 2003 dafür ein, dass die Landschaft mit mehr Blüten wieder Lebensraum und Nahrungsgrundlage für bestäubende Insekten wird. Die Anlage von Blühflächen spielt dabei immer schon eine große Rolle, ebenso wie Beratung zu einem angepassten Pflegeregime.

Blühflächen sind nicht nur gut für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co., sie erfreuen auch das Menschenherz und nutzen unseren heimischen Singvögeln und anderen Wildtieren, die sich von den Insekten ernähren.

Seit 2016 legen wir im Projekt BienenBlütenReich in ganz Deutschland beispielgebende Blühflächen an. Diese Flächen sollen nicht nur hochwertigen Lebensraum für eine große Vielfalt an Insekten bieten, sie sollen auch vor Ort zum Nachmachen anregen. Es kommt ausschließlich gebietsheimisches, zertifiziertes Saatgut zum Einsatz.

BLÜHPATE WERDEN
Lassen auch Sie es blühen! Werden Sie Blühpate und unterstützen Sie Landwirte, Kommunen und regionale Initiativen dabei, summende Blütenparadiese vor Ort anzulegen.
www.mellifera.de/bluehpate

FLÄCHENPARTNER WERDEN
Sie verfügen über ein Stück Land und wollen nachhaltige Blühflächen anlegen? Sie wünschen sich Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung? Dann bewerben Sie sich!
bluehende-landschaft.de/flaechenpartner-im-bienenbluetenreich/

Kontakt:
Linda Trein, trein@bluehende-landschaft.de, 07428/ 94524957

bluehende-landschaft.de/

Flächen verpachten für mehr Artenvielfalt:

Fairpachten – Hand in Hand für die Natur
Schaffung blütenreicher Raine und dauerhafter Randstreifen durch Vereinbarung im Pachtvertrag

Das Projekt Fairpachten ist das kostenlose Beratungs- und Informationsangebot für alle, die landwirtschaftliche Flächen verpachten und sich mehr Natur wünschen.

Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer können sich bei Fairpachten darüber informieren, wie sich in Absprache mit den Landwirtinnen und Landwirten mehr Naturschutz auf Ackerflächen, Wiesen und Weiden umsetzen lässt. So ist es zum Beispiel möglich, eine naturschonende Bewirtschaftung ohne Pestizide oder das Anlegen von Ackerrandstreifen mit Wildblumen in Pachtverträgen zu vereinbaren.

Unser Team von Regionalberaterinnen und Regionalberatern ist bundesweit aktiv.
Beratung und Beratungsunterlagen sind kostenlos.

Das Projekt Fairpachten wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Bundesprogrammes Biologische Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen und Kontakt:
www.fairpachten.org/projekt

www.fairpachten.org

Linda Trein (Regionalberatung West):
Linda.Trein@NABU.de, 0176 53943371


Petition in Zeichnung - Papst Franziskus segnet Bienenschützer

at 09 Sep 2021 16:58

Rom, 08.09.2021 | Papst Franziskus hat heute Repräsentant*innen der Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ empfangen. Noch bis Ende September sammelt die Initiative Unterschriften für einen ökologisch-sozialen Wandel in der Landwirtschaft.

Annemarie Markt-Gluderer, Südtiroler Biobäuerin und offizielle Stellvertreterin der Bürgerinitiative in Italien, überreichte dem Heiligen Vater im Rahmen der rund zweistündigen Generalaudienz ein Konvolut von persönlichen Botschaften, woraufhin er ihr dankte und seinen Segen erteilte. Markt-Gluderer berichtet: „Der Papst gab mir die Hand und begrüßte mich als Repräsentantin unserer Bürgerinitiative. Ich konnte ihm die Botschaften übergeben, die wir auf unserer Reise nach Rom von Unterstützer*innen und Umweltgruppen gesammelt hatten.“

Thomas Radetzki, Vorstand der Aurelia Stiftung aus Berlin und Mitinitiator von „Bienen und Bauern retten“, war ebenfalls bei der Audienz anwesend und kommentiert: „Der Heilige Vater hat mit seiner Einladung zum Ausdruck gebracht, dass unsere Initiative für eine bienenfreundliche Landwirtschaft seinen Segen hat. Papst Franziskus weiß, was auf dem Spiel steht und dass wir bis Ende September noch 250.000 Unterschriften brauchen, um mit unseren Forderungen bei der EU-Kommission Gehör zu finden. Wer möchte, dass künftige Generationen eine lebenswerte Zukunft auf unserer Erde haben, sollte jetzt unbedingt unsere Bürgerinitiative unterschreiben.“

Der Einsatz gegen Umweltzerstörung und Armut gehört zu den Kernanliegen des Pontifikats von Papst Franziskus. In seiner viel beachteten Enzyklika „Laudato si’– Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ hat Franziskus die Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im Umgang des Menschen mit der Natur unmissverständlich klargestellt. In Bezug auf die Landwirtschaft stellt er fest, dass „viele Vögel und Insekten, die aufgrund der […] in der Landwirtschaft verwendeten Agrotoxide aussterben, für ebendiese Landwirtschaft nützlich [sind], und ihr Verschwinden muss durch ein weiteres technologisches Eingreifen ersetzt werden, das möglicherweise neue schädliche Auswirkungen hat.“ Diesen „Teufelskreis“ gelte es zu durchbrechen. Angesichts der weltweit sich zuspitzenden Umweltkrisen plädiert er für einen Bewusstseinswandel hin zu einer „Ganzheitlichen Ökologie“, der durch die Prinzipien des Gemeinwohls und einer generationsübergreifenden Gerechtigkeit getragen werden müsse.

Hintergründe zur Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“

Die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ wird von über 140 zivilen Organisationen und Verbänden aus ganz Europa getragen. Sie erfährt bereits breite Unterstützung von Umweltschützer*innen, Wissenschaftler*innen, Kirchenvertreter*innen und Politiker*innen.

Ihre Kernforderungen an die EU-Kommission lauten:

- Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden (Verminderung von 80% bis 2030 und bis 2035 soll die EU komplett pestizidfrei sein);
- Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität;
- Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf ökologischen Anbau sowie der Forschung auf diesem Gebiet

Aktuell haben über 750.000 Europäer*innen den Aufruf bereits unterschrieben.
Gelingt es der Initiative, bis Ende September europaweit eine Million Unterschriften zu sammeln, wird es zu einer Anhörung bei der Europäischen Kommission und im EU-Parlament kommen. Im Fall eines Erfolgs wird die EU-Kommission dann dem EU-Parlament einen Gesetzgebungsvorschlag unterbreiten.

Bitte unterschreibt und teilt dieses wichtige Anliegen noch bis Ende September: www.bienenundbauernretten.de - www.savebeesandfarmers.eu/deu/

Hier finden Sie ein Video von der Übergabe an den Papst durch Annemarie Markt-Gluderer: twitter.com/BeesEci/status/1435571012788183044

Hier finden Sie ein Video-Statement von Thomas Radetzki zur Papstaudienz: twitter.com/EsLebeDieBiene/status/1435578050360578054

Herzlich


Petition in Zeichnung - Waldgipfel von Wohllebens Waldakademie - Nachtrag schonende Gewässerunterhaltung

at 03 Aug 2021 18:21

Nachtrag zu beiden vorangegangenen Mails (leider verschluckt das Webtool von Openpetition das Ende des Textes wiederholt! - da es aber ein gutes Ende ist, senden wir es eben hinterher):

- Mit der Einführung einer schonenden GU konnen die Anforderungen aus WRRL/ Artenschutz und Abflusssicherung gemeinsam erfüllt werden! Quelle: siehe PDF Dokument im Anhang der vorhergegangenen Mails (welches von Openpetition beim Upload einfach umbenannt wurde, was leider nicht zu beeinflussen ist)!
Bitte helft mit, diese wirklich zur Nachahmung motivierende Arbeit zu verbreiten, schickt sie an eure Gewässerverbände vor Ort - als echte Alternative zur derzeit wieder überall zu beobachtenden, naturschädlichen Praxis der Sohlkrautung unserer kleinen Fließgewässer, welche die Artenvielfalt dort praktisch regelmäßig vernichtet.

Ein ganz zentrales Element des Hochwasserschutzes sind auch ökologisch intakte Wälder, daher möchten wir auf den "Nationalen Waldgipfel 2021 - Lösungen zum Walderhalt in der Klimakrise" von Wohllebens Waldakademie hinweisen, welcher diesen Donnerstag und Freitag, 05./06.08.’21 online stattfindet und viele tolle Fachleute vereint, um eine echte Zukunftsperspektive für unsere Wälder zu entwerfen. Ohne Teilnahmegebühren, Anmeldung hier: www.wohllebens-waldakademie.de/waldgipfel

Vernetzung, Kommunikation und Kooperation werden uns helfen, die Krisen gemeinsam zu bewältigen. Es gibt so viele tolle, kluge und engagierte Menschen!

Herzliche Grüße


Petition in Zeichnung - Hochwasserschutz und der Waldgipfel von Wohllebens Waldakademie - Nachtrag

at 03 Aug 2021 18:12

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Nachtrag zur vorangegangenen Mail (leider hat das Webtool von Openpetition das Ende des Textes einfach verschluckt, da es aber ein gutes Ende ist, senden wir es eben hinterher):
Mit ihrem Modellprojekt
"Schonende Gewässerunterhaltung (GU) in der Praxis" beschreibt Dipl.-Biol. Gabriele Stiller anschaulich und reich bebildert Fortschritte und Erfahrungen aus Schleswig-Holstein:
„Fazit zur Einführung der schonenden GU an den Modellstrecken
• Umsetzung => praktikabel
• zeitlicher Aufwand gleich oder geringer als bei bisheriger GU => vor Ort kostenneutral
• geringerer Anfall von Mahd- und Räumgut
• nahezu keinerlei "Beifang" an größeren Wirbellosen und Wirbeltieren (> Artenschutz, Wiederbesiedlung) => Rechtsicherheit
• erste Zustandsverbesserungen gemäß WRRL durch Verbesserung der Lebensraumvielfalt
• keinerlei Abflussprobleme an den Modellstrecken
>>Mit der Einführung einer schonenden GU konnen die Anforderungen aus WRRL/ Artenschutz und Abflusssicherung gemeinsam erfüllt werden.


Petition in Zeichnung - Schonende Gewässerunterhaltung, Hochwasserschutz und der Waldgipfel von Wohllebens Waldakademie

at 03 Aug 2021 17:54

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Unvorstellbare, herzzerreißende, traumatisierende Erfahrungen haben in den letzten Wochen Menschen, Tiere und Natur in den von den verheerenden Hochwasser Katastrophen betroffenen Gebieten durchlitten. Gleichzeitig wüten wieder Waldbrände aufgrund von Hitzewellen durch viele Länder – unfassbares Leid, in dessen Angesicht wir zum Helfen und Handeln, aber auch zum Innehalten aufgerufen sind. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Da mit dem Klimawandel solche Wetterextreme häufiger werden, sind Maßnahmen zur Klimaanpassung sowohl in Bezug auf Dürre-, als auch Hochwasser- Situationen rasch notwendig. Damit können einige Folgen zumindest abgemildert, wenn nicht verhindert werden.

Damit rückt der Umgang mit unseren Gewässern in den Fokus – Klimakrise und Artenschwundkrise sind Zwillingskrisen, deren Probleme und Lösungen ineinander greifen.

Traurige Tatsache ist, dass die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, welche Maßnahmen des ökologischen Hochwasserschutzes beinhaltet wie Renaturierung von Auenbereichen und Schaffung von Überschwemmungsgebieten, von Deutschland seit vielen Jahren verschleppt wird.

In ihrer im Juni ‘21 veröffentlichten Stellungnahme kritisieren die anerkannten Naturschutzverbände Umsetzung und Entwurf der Wasserrahmenrichtline auf Bundes- und Landesebene (NRW) scharf: „Statt den Gewässerschutz von den Menschen her zu denken, wird der Gewässerschutz aus der Sicht der Verwaltung betrieben.(…) Deshalb wird die Gewässerschutzpolitik von Status-quo-Bewahrern ausgebremst. Das ist deshalb fatal, weil der Klimawandel eigentlich zur größten Eile antreiben müsste. Wenn in der dritten Umsetzungsperiode von 2021 bis 2027 nicht die Klimaresilienz der Gewässer erreicht werden kann, werden 2027 viele Gewässer - und deren ökologische Vielfalt – verloren sein.“
(Quelle: www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/gewaesserschutz-eu-vorgaben-verschleppt-guter-zustand-der-gewaesser-in-weiter-ferne/ und
www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/hochwasser-schnell-handeln-ohne-fehler-zu-wiederholen-bund-legt-forderungen-fuer-eine-wirksame-politische-antwort-vor/)

Für NRW => Stellungnahme der anerkannten Naturschutzverbände zum Entwurf des nordrhein-westfälischen WRRL (Wasserrahmenrichtlinie) - Bewirtschaftungsplans und Maßnahmenprogrammes:
Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU); Naturschutzbund Deutschland, LV NRW (NABU); Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, LV NRW (BUND) - www.bund-nrw.de/presse/detail/news/landesregierung-verschleppt-gewaesserschutz/

Es geht auch besser – aber wie? Mit ihrem Modellprojekt
"Schonende Gewässerunterhaltung (GU) in der Praxis" beschreibt Dipl.-Biol. Gabriele Stiller anschaulich und reich bebildert Fortschritte und Erfahrungen aus Schleswig-Holstein:
„Fazit zur Einführung der schonenden GU an den Modellstrecken
• Umsetzung => praktikabel
• zeitlicher Aufwand gleich oder geringer als bei bisheriger GU => vor Ort kostenneutral
• geringerer Anfall von Mahd- und Räumgut
• nahezu keinerlei "Beifang" an größeren Wirbellosen und Wirbeltieren (> Artenschutz, Wiederbesiedlung) => Rechtsicherheit
• erste Zustandsverbesserungen gemäß WRRL durch Verbesserung der Lebensraumvielfalt
• keinerlei Abflussprobleme an den Modellstrecken
>>Mit der Einführung einer schonenden GU konnen die Anforderungen aus WRRL/ Artenschutz und Abflusssicherung gemeinsam erfüllt werden.


Petition in Zeichnung - Countdown bis Ende Mai: Endspurt für die Volksinitiative Artenvielfalt-NRW

at 30 Apr 2021 17:41

Liebe Unterzeichnende der Petition, liebe NaturfreundInnen,
speziell für Nordrhein-Westfalen möchten wir euch persönlich ansprechen und herzlich um tatkräftige Unterstützung bitten:

Anders als unsere bundesweite Petition, die sich auf das Grünpflege - Management von Flächen in öffentlicher Hand fokussiert, sind in den einzelnen Bundesländern bereits Bürgerbegehren oder ähnliche basisdemokratische Initiativen für den Schutz der Artenvielfalt gelaufen. Hier ist es wichtig zu verstehen, dass sie auf ganz unterschiedlichen politischen Ebenen Einfluss nehmen. Und das ist gut so, denn wir brauchen ein grundsätzliches Umdenken über den Umgang mit unserer Natur – das ist ein großer Stein, den wir nur gemeinsam und von vielen Seiten ins Rollen bekommen können.
Wir müssen viele Menschen erreichen!

Für NRW wurde die aktuell laufende Volksinitiative Artenvielfalt-NRW organisiert, durch NABU, BUND und LNU.
Aktuelles hierzu: artenvielfalt-nrw.de/aktuelles/

Leider erschwert die durch die Corona Pandemie bedingte Situation das Sammeln erheblich, viele Menschen konnten noch nicht erreicht werden, haben von der Volksinitiative vielleicht noch keine Kenntnis oder wissen nicht, wie und wo sie unterschreiben können. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Lediglich in den Sommermonaten konnten an Ständen unter freiem Himmel Unterschriften gesammelt werden. Eine Volksinitiative zu organisieren ist ein immenser Aufwand, in jeglicher Hinsicht!

Ihr könnt hier eine ganz große Hilfe sein!

Wir hoffen auf diesem "kontaktlosen" Weg noch Menschen zu erreichen, die ihre Stimme für die Natur in NRW abgeben wollen: Einfach Unterschriftenbogen bestellen oder herunterladen, ausdrucken, bis zu 5 Unterschriften auf einem Bogen sammeln (bitte leserlich ausfüllen) und an die dort angegebene Adresse des Kampagnenbüros senden (siehe rechts auf dem Bogen), oder beim nächsten NABU Büro abgeben.
Wichtig: Die Unterschriften müssen auf Papier erfolgen, da es eine Volksinitiative ist.

Falls ihr selbst noch nicht bereits unterzeichnet oder Unterschriften gesammelt habt: bis Ende Mai läuft die Zeit - Endspurt für die Natur in NRW! Wen kennt ihr vielleicht, der in NRW wohnt und möglicherweise noch unterschreiben könnte?

Hier könnt ihr den Unterschriftenbogen einfach downloaden oder bestellen:
artenvielfalt-nrw.de/unterschreiben/

Gemeinsam können wir sogar noch das Ziel von 100.000 Unterschriften erreichen!

Warum ist das so wichtig?

Nordrhein-Westfalen mangelt es u. a. am funktionellen Biotopverbund (das ist die für die Tierarten überlebenswichtige Vernetzung von Lebensräumen).
Ein Beispiel:
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen plant mit der Novelle des Landeswassergesetzes (LWG) aktuell den bisherigen Schutz der Gewässerrandstreifen von nur einem Meter abzuschaffen! Mehr hierzu: nrw.nabu.de/news/2020/28922.html
Damit drohen im großen Maßstab essentiell wichtige Biotopverbundlinien verloren zu gehen. Die Landesregierung konterkariert mit diesem Vorhaben ihre eigenen, in den Landes- und Regionalplänen für den Biotopverbund beschriebenen Schutz- und Entwicklungsziele und verschleppt weiter die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie auf empörende Weise.
Mehr Infos zum LWG: www.bund.net/fluesse-gewaesser/wasserrahmenrichtlinie/

Zeigt der Landesregierung Nordrhein-Westfalens, dass ihr mehr Natur wollt - nicht weniger. Bitte nehmt euch die Zeit: jede Unterschrift hilft, um der Natur in NRW eine Stimme mehr zu verleihen – danke!

artenvielfalt-nrw.de/

Eure Claudia Blauert,
Orga-Team der Petition


Petition in Zeichnung - Dr. Mark Benecke hilft - Kröten, Frösche, Molche, Laufkäfer retten

at 17 Mar 2021 15:03

Dr. Mark Benecke (Entomologe und Forensiker), begleitete mich vor einer Woche am Krötenzaun, zusammen mit seinem charmanten Team, um die Aktion zu filmen.
Bei 6,5° und Hagelschauern hatten wir einen phantastischen Abend mit „Kröten – Frosch – Beachparty“ ! Tieren helfen, Natur und Artenvielfalt bewahren macht glücklich - schaut selbst: www.youtube.com/watch?v=xmThgu2HE44

Die Webseite zu unserer Petition hat eine neue Unterseite für „Aktuelles“: www.petition-mehr-artenvielfalt-im-oeffentlichen-gruen.de/PresseAktuellesAktion

Aufruf: Ihr wohnt in NRW?
Die Natur braucht Eure Stimme für die sooo wichtige Volksinitiative von NABU, BUND und dem LNU >>> artenvielfalt-nrw.de/unterschreiben/


Petition in Zeichnung - Presseschau und WDR Interview zu unserer Petition, plus Aktuelles zum Thema Artenvielfalt

at 10 Mar 2021 14:58

Foto: Männlicher Bergmolch im Prachtkleid, von der diesjährigen Amphibienwanderung. Unsere Amphibien brauchen geschützte Lebensräume und deren Vernetzung für eine sichere Wanderung, sowie ein reichhaltiges Nahrungsangebot durch eine Vielfalt an Insekten.

Interview mit Detlev Kröger, „WDR5 – Neugier genügt“ 25.01.2021, ca. 12 min Audio
wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/234/2349189/wdr5neugiergenuegtfreiflaeche_2021-01-25_petitionfuermehrartenvielfalt_wdr5.mp3?fbclid=IwAR3MDMKk_Cco9-GTCg1kmoyPtdVJ3nkPavuCoX2VE2cvJi2_HMvu-q-vWVM

Zum Artikel „Naturschützer aus Billerbeck startet Petition für mehr Artenvielfalt - Mehr Leben im öffentlichen Grün"
Kreis Coesfeld. Mehrere Naturschützer aus NRW haben sich zusammengeschlossen und eine Petition für mehr Artenvielfalt in öffentlichen Grünflächen gestartet. Einer der Autoren der Petition ist Dr. Detlev Kröger aus Billerbeck.
Von: Allgemeine Zeitung - Billerbecker Anzeiger - Freitag, 26.02.2021
www.azonline.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/4374568-Naturschuetzer-aus-Billerbeck-startet-Petition-fuer-mehr-Artenvielfalt-Mehr-Leben-im-oeffentlichen-Gruen?fbclid=IwAR0jkP596MXTI4UyR3Lr2a2gEi1gh88tuhuuKnuBGICD9nH0li_MLJpxtEQ

Themenverwandte aktuelle Presse:

Zum Artikel: „Oase am Straßenrand: Forscher entdecken auf begrünten Mittelstreifen eine ungeahnte Artenvielfalt"
Auf öden Streifen an Berliner Straßen leben Hunderte Arten von Insekten, darunter sehr seltene. Im Projekt „Stadtgrün“ haben Forscher Blühpflanzen gesät und damit Arten zurückgeholt.
Autorin: Heike Kampe, 13.7.2020 Berliner Zeitung
www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/oase-am-strassenrand-li.91576

Zum Artikel: „Die Deutschen wollen ihre Natur zurück“
Autorin: Bridget Huber, Published 17. Feb. 2021
„…der Schritt zu mehr Naturschutz wurde von einer Welle der öffentlichen Unterstützung angetrieben.“ …
„Es könnte gar nicht mehr auf dem Spiel stehen,“ sagt Celia Nyssens, die beim Europäischen Umweltbüro – einem Netzwerk von mehr als 160 Gruppen – an der Agrarpolitik arbeitet. „Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend, um den Verlust der Artenvielfalt einzudämmen, um wirklich ein Massensterben zu verhindern, das über das hinausgeht, was wir bereits gesehen haben.“
www.nationalgeographic.de/umwelt/2021/02/die-deutschen-wollen-ihre-natur-zurueck?fbclid=IwAR0cBzvDhuqSH61WzD9AStSYW93NeqKUYW2CWlC0wReyTF_jGm-gTrrUnIc

Zum Artikel: "Deutschland wegen Naturschutz-Verstößen vor EuGH verklagt"
Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen jahrelanger Verstöße gegen geltendes Naturschutzrecht vor dem Europäischen Gerichtshof. Unter anderem habe Deutschland eine "bedeutende Anzahl von Gebieten immer noch nicht als besondere Schutzgebiete ausgewiesen", teilte die Brüsseler Behörde mit. Die Frist für die Vollendung der Schutz-Maßnahmen sei zum Teil bereits vor mehr als zehn Jahren ausgelaufen, kritisiert Brüssel. Auch bei einem anderen Thema geht die Kommission gegen Berlin vor.
Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2021
www.sueddeutsche.de/politik/eu-kommission-naturschutz-europaeischer-haftbefehl-klage-1.5210254?fbclid=IwAR3QJA38N-aLhve7d4hvJDK7RJOMidctLy5HRVZQtViXxrvXdvqS5AV3yLU

Für den Erfolg der Petition…
…wollen wir Euch alle dazu einladen, die Petition weiter deutschlandweit zu teilen! Wir werden das Unterschriftenziel fortlaufend erhöhen – je mehr Unterschriften wir noch vor den Wahlen sammeln können, desto besser. Wir wollen keine Welle - wir wollen einen mitreißenden, motivierenden Tsunami für "Mehr Artenvielfalt im öffentlichen Grün" - dazu brauchen wir Eure aktive Unterstützung!

Es grüßt herzlich


Änderungen an der Petition

at 22 Feb 2021 13:18

Einige Links wurden hinzugefügt und unter Punkt 4 der Petition wurde die Beschreibung der Maßnahmen klarer formuliert.

Wichtiger Hinweis: Wir werden das Unterschriftenziel beständig weiter nach oben setzen, da auf OpenPetition kein dynamisches Unterschriftenziel möglich ist.
Bitte teilen Sie unsere Petition weiter - wir wollen bundesweit so viele Unterschriften sammeln, wie möglich!
Wir wollen, dass es wieder mehr summt, brummt, hüpft, flattert, zwitschert, krabbelt und blüht - Sie auch?
Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße,
Claudia Blauert vom Orga-Team


Neuer Petitionstext:

Zur angeschlossenen Webseite der Petition, mit vielen Links und Informationen

Die Unterzeichnenden fordern die gezielte und effektive Förderung der Artenvielfalt auf allen öffentlichen Flächen in Deutschland durch ein geeignetes, konsequent ökologisch ausgerichtetes Grünflächenmanagement und eine Pflege, welche dieses Ziel sicherstellt. Die heute übliche Pflegepraxis schädigt häufig die Biodiversität im öffentlichen Grün und bedeutet für viele Arten Tod und Verlust von Lebensraum und Nahrung.

Bestehende Gesetze, Programme, Initiativen u.a. verfehlen bislang ihre Wirkung in der Breite, Artenschwund und Insektensterben verschlimmern sich zusehends. Die Situation ist dramatisch.

Wir möchten erreichen, dass öffentliche Flächen ökologisch sinnvoll angelegt und gepflegt werden, damit sie dazu beitragen können, das Insekten- und Artensterben in unseren Lebensräumen aufzuhalten.

Wir wenden uns an die jeweiligen Petitionsreferate der deutschen Landtage, Kreise, Städte und Kommunen sowie an alle zuständigen Behörden und Verbände.

Wir wollen gemeinsam mit engagierten BürgerInnen möglichst viel gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Über Updates teilen wir Texte und Inhalte zu den Kernthemen (bitte Email Kontakt zulassen).

Die Akteure wie Grünflächenämter, Straßenbehörden, Betriebshöfe, Gewässerverbände u.a., sind aufgerufen, ihre Pflegemaßnahmen anzupassen und sie zu extensivieren im Sinne eines ökologisch sinnvollen Grünflächenmanagements, welches nachhaltig auf Verbesserung und Zuwachs von Artenvielfalt, Biotopen und Biotopverbünden ausgerichtet ist.

Die Forderungen:

  1. Der Schutz, die Förderung und Entwicklung der Artenvielfalt insbesondere durch Biotopverbundlinien wie Hecken, Säume und Raine an Wegen, Straßen, Wasserläufen, Gräben, Feld- und Waldrändern sind als zentrales Ziel des Landes, der Kreise und der Kommunen mit Priorität umzusetzen. Die Artenvielfalt öffentlicher, kommunaler Grünflächen und -anlagen muss geschützt und gefördert werden, damit sie wieder zu echten Lebensräumen werden.
  2. Auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene müssen die notwendigen personellen und finanziellen Kapazitäten eingeräumt und alle Anstrengungen verstärkt werden. Diese sollen verpflichtend ein konsequent ökologisches Grünflächenmanagement ermöglichen. Lenkungsmöglichkeiten über Förderprogramme etc. sind zu ergreifen bzw. zu effektivieren.
  3. Schädigende Einträge wie Überdüngung und Pestizidverwehungen müssen effektiv reduziert werden. Dies ist zu erreichen durch die konsequente Anwendung bestehender Gesetze und Regelungen. Die Ökologisierung der Landwirtschaft durch gezieltere Unterstützung und Förderung kleinerer Betriebe und der Leistungen für den Schutz von Artenvielfalt und Natur ist dabei ein wichtiger Faktor.
  4. Der Einsatz von Pestiziden jeglicher Art auf öffentlichen Flächen ist zu verbieten, ebenso das flächenhafte Ausbringen von Insektiziden (z.B. auch BT- haltige aus der Luft!), da nachweislich massiv Nichtzielorganismen geschädigt werden. Es sind ausschließlich biotechnischenützlingschonende, mechanische und biologische Maßnahmen zuzulassen.zuzulassen (z.B. Pheromonfallen).
  5. Verbindliche gesetzliche Grundlagen, Verordnungen und Programme müssen unverzüglich eine effektive Förderung der Artenvielfalt gewährleisten! Sie sollen naturschutzfachlich überprüfte Vorgabe für alle Landschafts-, Flächennutzungs- und Bauleitplanung, Flurbereinigungsverfahren und Ausgleichsmaßnahmen sein.
  6. Natura-2000 und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sind EU-Recht und dienen als Instrument zur Biotopvernetzung, daher sind die Schutz- und Entwicklungsziele von Biotopverbünden als Bestandteil der jeweiligen Landes- und Regionalpläne umgehend und verbindlich umzusetzen!
  7. Wälder in Staats- und Landesbesitz sind als Teile unserer Ökosysteme und Biotopverbünde ökologisch zu bewirtschaften!
  8. Umsetzung und Erfolgskontrollen aller Gesetze, Programme und Maßnahmen müssen unabhängig und mit Priorität erfolgen, Gutachten sind zu erstellen. Hier liegen die größten Defizite! Die Kooperation mit den anerkannten Naturschutzverbänden soll Teil der Maßnahmen sein.
  9. Grünschnitt von Gewässerrändern und Wegrainen an landwirtschaftlichen Wegen soll wieder als Landschaftspflegematerial und somit als unbedenklich eingestuft werden. Es müssen weiter Kriterien definiert werden, welche die wirtschaftliche Entsorgung des Mahdgut anderer Straßen ermöglichen.

Wir laden Kirchengemeinden, Stiftungen und alle Landbesitzende ein, sich diesen Zielen ebenfalls anzuschließen.

Gesetzliche Grundlagen:

  • Die Ziele zum Biotopverbund stehen seit 2002 im Bundesnaturschutzgesetz
  • Nationale Strategie zur biologischen Viel­falt von 2007
  • Aktionsprogramm In­sektenschutz BMU
  • Europäische Wasserrahmenrichtlinie
  • Natura-2000 und FFH-Richtlinie
  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Landesgesetze
  • BGB
  • Baumschutzsatzung

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3.592


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