So lautet heute die Headline im Lokalteil des Kölner Stadtanzeigers.
Die eindeutige Antwort auf diese rhetorische Frage: „Ja, das wollen wir doch alle hoffen!“
Der Artikel von Michael Schwarz ist informativ, umfassend und ausgewogen (s. Anlage), ganz anders als die Veröffentlichungen seines Kaller Redaktionskollegen bei Stadtanzeiger und Rundschau.
Wolfgang Kirfel hatte sich in den letzten Monaten zum journalistischen Sprachrohr von Kalls Noch-Bürgermeister Hermann-Josef Esser gemacht, der für 10 Windräder seines Ex-Arbeitgebers e-Regio auf dem Wackerberg trommelt.
So weist Michael Schwarz zum Abschluss seines Artikels auf das Beteiligungsverfahren hin, mit dem Bürger bis zum 7. August ihre Einwendungen bei der Bezirksregierung Köln vorbringen können, und fügt auch den entsprechenden Link bei.
Kirfel widmet dagegen vor einigen Wochen etwa ein Drittel seines Artikels den Statements von Klaus Pütz, einem Grünen im Kaller Gemeinderat und Vorstand des Lobby-Vereins Windenergie Nordeifel (WNV). Der Hinweis auf den Widerstand in der Bevölkerung und den Gefahren für Mensch, Natur und Umwelt waren ihm 4 Zeilen wert.
Aufschlussreich ist im aktuellen Zeitungsbericht das Urteil des Schleidener SPD-Politikers Wolfgang Heller, Abgeordneter im Euskirchener Kreistag und einer von 42 Mitgliedern im Regionalrat.
Die Landesregierung wolle das Verfahren noch in diesem Jahr beenden – auch auf Kosten eines ordnungsgemäßen Verfahrens, kritisiert Heller: „Das kommt eindeutig aus dem grünen Wirtschaftsministerium in Düsseldorf, das unbedingt seine Windziele erreichen will.“ Eine angemessene Würdigung der Einwände aus der Bevölkerung sei kaum möglich. Heller ist keineswegs sicher, dass es im Dezember zu einer Entscheidung kommt.
Trotz Ablehnung im Schleidener Stadtrat, so Heller, sollen 150 Hektar auf dem Wackerberg Windrädern zur Verfügung stehen.
Zwar wurde zwischen erster und zweiter Offenlage überlegt, die Fläche zu streichen, sagt Heller: „Dann kam aber die Windguard-Studie und stellte fest, dass auf die 150 Hektar nicht verzichtet werden könne, um das Flächenziel zu erreichen.“ Er befürchtet, dass der Beschluss des Stadtrates bei diesem Tempo unter die Räder gerät.
Und das wollen wir unbedingt verhindern!
Wer bisher noch keine Einwendungen abgesendet hat, sollte es jetzt unbedingt tun – die Musterschreiben sind bereits vorbereitet:
--- www.wackerberg.de/windpark/einwendungen2.html
---
Weitere Fragen beantworte ich gerne persönlich.
Mit den besten Grüßen vom Wackerberg,
Manfred Kanzler
die Partie ist noch nicht entschieden, aber wir haben inzwischen wesentlich bessere Karten auf der Hand als zum Jahreswechsel:
• Ende Januar hat der Stadtrat Schleiden in seiner Stellungnahme zur ersten Offenlage der Bezirksregierung Köln weitere Windräder auf städtischem Gebiet abgelehnt, insbesondere auch auf dem Wackerberg.
• Der Kaller Gemeinderat zeigte sich einige Tage zuvor etwas zurückhaltender: Dort sprach man sich nur gegen die zweite, kleinere Fläche auf dem Wackerberg aus und empfahl, die rund 150 Hektar große Hauptfläche aus dem Beschleunigungsverfahren herauszunehmen.
Beiden Anregungen ist die Bezirksregierung gefolgt.
• Ende Juni ließ Noch-Bürgermeister und Windpark-Fan Hermann-Josef Esser seinen Ex-Arbeitgeber, die e-Regio, in einer Ausschusssitzung die Pläne für den Wackerberg präsentieren: 10 Windräder will der Euskirchener Energieversorger hier aufstellen.
Anschließend legte Esser einen Entschließungsantrag vor, mit den notwendigen Umweltprüfungen schon einmal loszulegen, nur keine Zeit verlieren.
Dafür erhielt er keine einzige Stimme.
• Und was macht der Kirchenvorstand Olef?
Gar nichts, die Herren - inkl. ihres Pfarrers Thomas Schlütter - bleiben weiterhin abgetaucht und werden zudem bald obsolet: Das Bistum Aachen konsolidiert die Gemeinden in neue »Pastorale Räume« und strebt dabei auch gleich eine finanzielle Umverteilung an.
Hinter den Kulissen heißt es, man plane vorerst nur noch mit einem einzigen Windrad im Olefer Kirchenwald. Aber ganz will man wohl von der Versuchung nicht lassen. Da müssen wir in den nächsten Monaten noch Überzeugungsarbeit leisten...
––– Einwendungen jetzt versenden –––
Die Beamten bei der Bezirksregierung Köln warten in den nächsten Wochen (bis zum 7. August) gespannt auf die Einwendungen gegen den Regionalplan im Rahmen der zweiten Offenlage. Da wollen wir sie nicht enttäuschen!
Wie häufig bei politischen Entscheidungsprozessen spielen verwaltungsrechtliche Aspekte eine viel größere Rolle als die eigentlichen Sachargumente, dass nämlich Windräder im Wald -
- für Natur und Umwelt eine Katastrophe sind;,
- deutliche Einschränkungen für die Menschen in der Region bedeuten,
- volkswirtschaftlich hohe Kosten verursachen (EEG-Subventionen),
- und keinerlei Auswirkungen auf den Klimawandel haben, sondern eher das Klima vor Ort negativ beeinflussen.
Nicht jeder hat Zeit, Lust oder Talent, sich mit Bürokraten-Deutsch abzugeben.
Ich habe daher 5 Musterschreiben vorbereitet, die auf Tastendruck in das eigene Email-Programm übertragen werden, sich dort ändern lassen und anschließend an die entsprechende Abteilung bei der Bezirksregierung versendet werden.
Zeitaufwand: 5 bis 10 Minuten
Anschließend sollten Nachbarn, Freunde oder Verwandte dazu angeleitet werden, eins der vier weiteren Musterschreiben abzuschicken - am besten gleich in den nächsten Tagen!
Unsere Unterstützer aus Wintzen haben diese Email bereits erhalten
---
Liebe Freunde,
vielen Dank zunächst an alle Teilnehmer der Ausschusssitzung des Kaller Gemeinderats vor genau zwei Wochen. Besucher haben zwar kein Rederechts, aber es ist ein starkes Signal an die Mandatsträger, dass ihre Entscheidungen - in diesem Fall über das weitere Vorgehen beim Projekt "Windpark Wackerberg" - von der Öffentlichkeit, und damit ihren Wählern, genau beobachtet werden.
Tatsächlich ist Kalls Noch-Bürgermeister Hermann-Josef Esser mit seinem "Beschleunigungs-Antrag" zu vorbereitenden Untersuchungen für den Windpark auf ganzer Linie gescheitert: Er erhielt dafür keine einzige Ja-Stimme, der Antrag wurde einstimmig mit einigen Enthaltungen abgelehnt.
--- Und was schreibt die Lokalpresse? ---
Vorgestern, also mit einiger Verspätung, erschien in Rundschau und Stadtanzeiger ein längerer Artikel zu dieser Ausschusssitzung von Wolfgang Kirfel. In dem beigefügten PDF kann er nachgelesen werden.
Welche Haltung der Autor einnimmt, wird schnell ersichtlich, und soviel ist sicher - er steht nicht auf Seiten der Natur und vor allem der betroffenen Bürger, seiner Leser:
• Kirfel schreibt, dass "auch einige Gegner des Projekts" erschienen sind. Tatsächlich waren es deutlich mehr als Ausschussmitglieder.
• Den Hinweis auf die Gegner des Windparks und ihre Argumente hat er als Kurzfassung in wenigen Zeilen abgehandelt.
• Ungefähr ein Drittel seines Artikels widmet Kirfel dagegen den Statements von Klaus Pütz, einem Grünen im Kaller Gemeinderat und Vorstand des Lobby-Vereins Windenergie Nordeifel (WNV), der auf der Ausschusssitzung gar nicht gesprochen hat.
Darin werden u.a. die bekannten "fake news" wiederholt, Windräder würden den Klimawandel stoppen und müssten auch im Wald aufgestellt werden. Und die Einnahmen sollten dann im Wesentlichen an die Bürger ausgeschüttet werden.
• Als Illustration muss ein Foto des Windparks Schöneseiffen herhalten. Viel interessanter wäre der Abdruck der konkreten Aufstellpläne der e-Regio gewesen. Aber eine solche Zeichnung hätte ja die erschreckend geringen Abstände zu den Wohnhäusern dokumentiert.
--- Was uns erwarten würde ---
Von einer fundierten Berichterstattung erwarte ich einen detaillierten Einblick in die Konsequenzen eines solchen Projekts, z.B. -
- die voraussehbaren Schäden für Ökosystem und Umwelt,
- die Beeinträchtigung der Bürger durch Geräusche, Infraschall, Schattenwurf (um nur einige Aspekte zu nennen),
- der Verspargelung einer Naturlandschaft gegenüber dem Nationalpark Eifel,
- der Wertminderung bei den Immobilien
Davon ist aber keine Rede, stattdessen wird der Argumentation eines Windkraft-Lobbyisten breiter Raum eingeräumt.
Vielleicht sollten wir dem Verlag per Leserbrief mitteilen, was wir von einer solchen einseitigen Berichterstattung halten.
Dies sind die entsprechenden Email-Adressen:
• leserforum@kstamedien.de
• chefredaktion@kr-redaktion.de
• redaktion.euskirchen@ksta-kr.de
Die Visualisierung der e-Regio-Pläne, wie sie auf der Kaller Ausschusssitzung vorgestellt wurden - eigentlich eine Aufgabe der Presse - habe ich jetzt nachgeholt und die vorgeschlagenen Standorte in eine Karte eingetragen, samt der Entfernung zur Wohnbebauung. Nach Wintzen ergeben sich daraus Strecken von 600 bis 700 m.
Per Klick auf die Themenkarten darunter wird die entsprechende Webseite aufgerufen, auch ein Drohnenflug über den Wackerberg.
Mit den besten Grüßen vom Wackerberg,
Manfred Kanzler
P.S.
Vor wenigen Tagen hat die Bezirksregierung Köln eine zweite Offenlage zu den Windvorrangzonen in der Eifel eröffnet. Mehr Infos - vor allem in Hinblick auf die Einwendungen zu diesen Planungen - folgen Anfang kommender Woche.
---
Zum Schluss noch eine ganz persönliche Bitte:
Der Kampf gegen die Windmühlen kostet viel Zeit und Energie (und er sollte ja auch erfolgreicher enden als seinerzeit bei Don Quijote) -
- eine Bürgerinitiative gründen, Position beziehen gegen Kirche und Politik, Flyer drucken und verteilen, eine Webseite erstellen und aktuell halten, Veranstaltungen organisieren, darunter eine Mahnwache zur Bischofskonferenz, eine Petition initiieren, Presseberichte dokumentieren und richtigstellen, uvm.
Eine echte Herausforderung also, manchmal verbunden mit persönlichen Angriffen. Aber es gibt auch Erfolgserlebnisse, wir sind an einigen Stellen deutlich weitergekommen.
Für die nächsten Monate wünsche ich mir noch einige engagierte Mitstreiter, die sich bei bestimmten Aktionen (Veranstaltungen vorbereiten, Flyer verteilen, Emails versenden,...) einbringen können.
• Kontakt gerne per Email, telefonisch (0172/2994299) oder per WhatsApp.
Unsere Unterstützer aus Wintzen haben diese Email bereits erhalten
---
Liebe Freunde,
vielen Dank zunächst an alle Teilnehmer der Ausschusssitzung des Kaller Gemeinderats vor genau zwei Wochen. Besucher haben zwar kein Rederecht, aber es ist ein starkes Signal an die Mandatsträger, dass ihre Entscheidungen - in diesem Fall über das weitere Vorgehen beim Projekt "Windpark Wackerberg" - von der Öffentlichkeit, und damit ihren Wählern, genau beobachtet werden.
Tatsächlich ist Kalls Noch-Bürgermeister Hermann-Josef Esser mit seinem "Beschleunigungs-Antrag" zu vorbereitenden Untersuchungen für den Windpark auf ganzer Linie gescheitert: Er erhielt dafür keine einzige Ja-Stimme, der Antrag wurde einstimmig mit einigen Enthaltungen abgelehnt.
--- Und was schreibt die Lokalpresse? ---
Vorgestern, also mit einiger Verspätung, erschien in Rundschau und Stadtanzeiger ein längerer Artikel zu dieser Ausschusssitzung von Wolfgang Kirfel. In dem beigefügten PDF kann er nachgelesen werden.
Welche Haltung der Autor einnimmt, wird schnell ersichtlich, und soviel ist sicher - er steht nicht auf Seiten der Natur und vor allem der betroffenen Bürger, seiner Leser:
• Kirfel schreibt, dass "auch einige Gegner des Projekts" erschienen sind. Tatsächlich waren es deutlich mehr als Ausschussmitglieder.
• Den Hinweis auf die Gegner des Windparks und ihre Argumente hat er als Kurzfassung in wenigen Zeilen abgehandelt.
• Ungefähr ein Drittel seines Artikels widmet Kirfel dagegen den Statements von Klaus Pütz, einem Grünen im Kaller Gemeinderat und Vorstand des Lobby-Vereins Windenergie Nordeifel (WNV), der auf der Ausschusssitzung gar nicht gesprochen hat.
Darin werden u.a. die bekannten "fake news" wiederholt, Windräder würden den Klimawandel stoppen und müssten auch im Wald aufgestellt werden. Und die Einnahmen sollten dann im Wesentlichen an die Bürger ausgeschüttet werden.
• Als Illustration muss ein Foto des Windparks Schöneseiffen herhalten. Viel interessanter wäre der Abdruck der konkreten Aufstellpläne der e-Regio gewesen. Aber eine solche Zeichnung hätte ja die erschreckend geringen Abstände zu den Wohnhäusern dokumentiert.
--- Was uns erwarten würde ---
Von einer fundierten Berichterstattung erwarte ich einen detaillierten Einblick in die Konsequenzen eines solchen Projekts, z.B. -
- die voraussehbaren Schäden für Ökosystem und Umwelt,
- die Beeinträchtigung der Bürger durch Geräusche, Infraschall, Schattenwurf (um nur einige Aspekte zu nennen),
- die Verspargelung einer Naturlandschaft gegenüber dem Nationalpark Eifel,
- die Wertminderung bei den Immobilien
Davon ist aber keine Rede, stattdessen wird der Argumentation eines Windkraft-Lobbyisten breiter Raum eingeräumt.
Vielleicht sollten wir dem Verlag per Leserbrief mitteilen, was wir von einer solchen einseitigen Berichterstattung halten.
Dies sind die entsprechenden Email-Adressen:
• leserforum@kstamedien.de
• chefredaktion@kr-redaktion.de
• redaktion.euskirchen@ksta-kr.de
Die Visualisierung der e-Regio-Pläne, wie sie auf der Kaller Ausschusssitzung vorgestellt wurden - eigentlich eine Aufgabe der Presse - habe ich jetzt nachgeholt und die vorgeschlagenen Standorte in eine Karte eingetragen, samt der Entfernung zur Wohnbebauung. Nach Wintzen ergeben sich daraus Strecken von 600 bis 700 m.
Per Klick auf die Themenkarten darunter wird die entsprechende Webseite aufgerufen, auch ein Drohnenflug über den Wackerberg.
Mit den besten Grüßen vom Wackerberg,
Manfred Kanzler
P.S.
Vor wenigen Tagen hat die Bezirksregierung Köln eine zweite Offenlage zu den Windvorrangzonen in der Eifel eröffnet. Mehr Infos - vor allem in Hinblick auf die Einwendungen zu diesen Planungen - folgen Anfang kommender Woche.
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Zum Schluss noch eine ganz persönliche Bitte:
Der Kampf gegen die Windmühlen kostet viel Zeit und Energie (und er sollte ja auch erfolgreicher enden als seinerzeit bei Don Quijote)
- eine Bürgerinitiative gründen, Position beziehen gegen Kirche und Politik, Flyer drucken und verteilen, eine Webseite erstellen und aktuell halten, Veranstaltungen organisieren, darunter eine Mahnwache zur Bischofskonferenz, eine Petition initiieren, Presseberichte dokumentieren und richtigstellen, uvm.
Eine echte Herausforderung also, manchmal verbunden mit persönlichen Angriffen. Aber es gibt auch Erfolgserlebnisse, wir sind an einigen Stellen deutlich weitergekommen.
Für die nächsten Monate wünsche ich mir noch einige engagierte Mitstreiter, die bei bestimmten Aktionen (Veranstaltungen vorbereiten, Flyer verteilen, Emails versenden,...) mithelfen können.
• Kontakt gerne per Email, telefonisch (0172/2994299) oder per WhatsApp.
Der Kaller Bürgermeister will den Windpark auf dem Wackerberg durchdrücken – doch der Widerstand wächst: SPD und FDP stellen sich quer, selbst in der CDU gibt es Kritik.
In der heutigen Ausschuss-Sitzung sollen die Projektierer der Firma e-Region für das Projekt werben und die Schäden und Risiken für Natur, Umwelt und Bevölkerung kleinreden.
Jetzt liegt es an uns Bürgern, Gesicht zu zeigen. Je mehr wir sind, desto deutlicher das Signal: Der Wackerberg ist kein Platz für Windräder! Die Gründe dafür sind im PDF zusammengefasst.
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Was wäre denn die Alternative?
Heute Abend auf der Terrasse sitzen, in den Sonnenuntergang schauen und an einem Glas Weißwein nippen?
Wie langweilig!
Viel wichtiger ist es doch, selbst dabei zu sein, wenn die Wende eingeleitet wird. Davon kann man später den Enkeln erzählen und ihnen aus dem neuen Asterix-Band vorlesen, der jetzt in Arbeit ist.
Der Titel:
Asterix und die Windmühlen
Der Plot:
Die Römer überziehen ganz Gallien mit Windmühlen. Ganz Gallien?
Nein, ein kleines Dorf in der Nordeifel, vor 2000 Jahren besiedelt von keltischen Stämmen (also Galliern), leistet hartnäckigen Widerstand.
Caesar schäumt vor Wut, denn er hat seiner neuen blonden Gespielin, Mona Agricola Nova, ein Versprechen abgegeben: Als Zeichen seiner unverbrüchlichen Treue zu ihr wird er auf jeden Berg und in jedem Wald der eroberten Gebiete eine Windmühle aufstellen.
Soll er jetzt seine Legionen in Marsch setzen? Mona ist ein raffiniertes Weib, sie hasst die Gewalt und hat eine bessere Idee: "Oh Caesar, mein Geliebter, sende Deinen besten Mann, den Turboventus Destructivus. Gib ihm Säcke mit Sesterzen für den Häuptling Buerocratix, und der wird das Dorf überzeugen - mit viel Geld und ohne jedes Blutvergießen."
So geschieht es, aber sie haben nicht mit der List von Asterix und Obelix gerechnet. Zur Unterstützung holen die Beiden ihre alten Freunde aus Hispania in die Eifel, Don Quixoticus und Sancho Humilus.
Sorry, liebe Mitstreiter,
diese Einladung der Kaller Politik ist sehr kurzfristig, aber gleichzeitig für uns auch sehr wichtig:
---
(1) Donnerstag, 26.Juni 2025:18:00: Ausschusssitzung
(2) Dienstag, 8. Juli 2025, 18:00 Uhr: Ratssitzung
Ort: Haus der Begegnung, Schulungsraum I+II
53925 Kall, Bahnhofstr. 9, neben dem Rathaus
---
Es hat bisher keine Ankündigung in der Presse gegeben, die Infos stammen aus dem Ratsinformationssystem der Gemeinde Kall (s. Anlage).
Hier die wichtigsten Infos:
• Was soll auf diesen Sitzungen beschlossen werden?
--> Kalls amtierender Bürgermeister Hermann-Josef Esser will den Bau eines Windparks auf dem Wackerberg jetzt endgültig auf die Schiene bringen - nachdem sich der Rat der Stadt Schleiden im Januar einstimmig dagegen ausgesprochen hat (s. Anlage).
Erst der Fachausschuss, dann der Kaller Gemeinderat sollen die Ausführungen - und später die entsprechenden Genehmigungsanträge - des potentiellen Projektentwicklers (e-regio) "billigend" zur Kenntnis nehmen.
• Warum ist der zeitliche Ablauf bemerkenswert?
--> Weil die vom Düsseldorfer Ministerium erstellten Windvoranggebiete rechtlich noch nicht vom Regionalrat der Bezirksregierung Köln verabschiedet sind. Nach der ersten Offenlage im Januar/Februar 2025 hat es über 2.500 Einwendungen gegeben, die von der Behörde abgearbeitet werden mussten. Im Juli/August steht eine zweite Offenlage an, die anschließend ausgewertet werden muss.
Der Feststellungsbeschluss des Regionalrats ( zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien) ist für den 19. Dezember 2025 vorgesehen.
• Wäre es nicht sinnvoll für die Kaller Politik, mit ihren Entscheidungen solange zu warten, bis die Projektplanung rechtssicher ist, warum also die Eile?
--> Zu diesem Zeitpunkt ist Esser nicht mehr Kaller Bürgermeister. Er tritt zur nächsten Kommunalwahl (14.09.2025) nicht mehr an, aber er will vorher "den Sack zumachen".
• Was sind seine Motive?
--> Gerüchte darüber halten sich hartnäckig, denn sobald der Windpark Wackerberg zur Sprache kommt, lässt Esser es sich nicht nehmen, persönlich einzugreifen. So tauchte er unvermutet bei der Übergabe der Petition an die deutsche Bischofskonferenz im Kloster Steinfeld auf; eingeladen war er nicht.
Sollten die Beziehungen zu seinem Ex-Arbeitgeber, der e-regio, doch intensiver sein als bisher bekannt?
• Warum sollten wir in möglichst großer Zahl bei diesen öffentlichen Sitzungen (für die gesamte Öffentlichkeit, nicht nur für Kaller Bürger) dabei sein?
--> Die meisten Mitglieder von Ausschuss und Gemeinderat sind gleichzeitig auch Kandidaten für die kommende Kommunalwahl. Sie sollen erfahren, dass viele Bürger die Pläne für einen Windpark Wackerberg nicht mittragen.
• Wie stehen die Kaller Parteien bisher zu den Windparkplänen?
--> Die Kandidaten der FDP lehnen die Pläne ab und haben ein entsprechendes Statement in ihr Wahlprogramm aufgenommen.
--> Die SPD steht dem Vorhaben kritisch gegenüber. Ihr Bürgermeister-Kandidat Emmanuel Kunz ist seit 2014 Ortsvorsteher von Golbach und Straßbüsch. Die Bürger dieser Ortsteile haben bereits schlechte Erfahrungen mit einem Windpark südlich ihrer Häuser gemacht und würden jetzt von Windrädern eingekreist.
Die Kaller SPD hat sogar Beschlüsse zu diesem Thema auf Facebook veröffentlicht, und zwar schon in den Jahren 2014 und 2015 (s. Anlage). Sie war also ihrer Zeit voraus!
--> Die CDU-Vertreter werden wahrscheinlich nicht einheitlich abstimmen. Immerhin stammt Esser aus ihren Reihen, wurde aber im Herbst 2024 nicht mehr als Bürgermeister-Kandidat aufgestellt und ist im Januar 2025 aus der CDU ausgetreten.
--> Ganz eindeutig ist die Position der GRÜNEN: Die Partei, einst mit dem Schutz heimischer Natur groß geworden, setzt heute alles auf den weltweiten Klimakampf. Das ist ihr ideologischer "Markenkern". Da müssen Wald, Landschaft und Lebensqualität der Bevölkerung eben zurückstehen.
• Können wir auf die Unterstützung der Lokalpresse setzen?
--> Vermutlich nicht. Der Kaller Redakteur von Rundschau und Stadtanzeiger, Wolfgang Kirfel, ist gleichzeitig Vorsitzender des Kaller Sport Clubs. Ein lobenswertes Ehrenamt, aber man ist abhängig vom Wohlwollen des Bürgermeisters und der Verwaltung.
Eine Hand wäscht die andere, und so wird im Gegenzug "Hofberichterstattung" gefordert - und geliefert. In Sachen Windpark auf dem Wackerberg macht Kirfel die Pressarbeit für den Bürgermeister, und so lesen sich seine Artikel.
• Können Gäste der Sitzungen Fragen stellen oder Statements abgeben?
--> Auf der Ausschusssitzung ist das nicht gestattet, für die Ratssitzung kann eine Fragestunde beantragt werden.
---
Je mehr wir sind, desto stärker das Signal an die Entscheidungsträger in Kall – mobilisiert Freunde, Nachbarn und Kollegen. Eine große Beteiligung macht deutlich: Das Anliegen betrifft uns alle.
Wir sehen uns übermorgen vor dem Kaller Rathaus!
Bis dahin alles Gute,
Manfred Kanzler
🎯 Es gibt viel zu tun - packen wir‘s an!
Unsere Chancen, den Windpark im Kirchenwald zu verhindern, sind deutlich gestiegen.
Doch gerade jetzt kommt es auf den Einsatz jedes Einzelnen an.
Die Aufgaben der kommenden Wochen wollen wir jetzt auf mehrere Schultern verteilen, damit es keiner allein tragen muss. Bitte bringt – neben dem Smartphone – auch das Tablet oder den Laptop mit.
Wir treffen uns am nächsten Freitag (20.6.2025) um 19:00 Uhr im Zentrum der ev. Gemeinde in Gemünd (Dreiborner Str. 10-12, 53937 Schleiden-Gemünd).
—- Bitte eine kurze Info senden, ob der Termin passt —-
Karl-Heinz Merfeld hat sein gesamtes Arbeitsleben als Beamter in der Stadtverwaltung Köln verbracht. Er war Pressesprecher zweier Oberbürgermeister, Harry Blum und Fritz Schramma, Leiter des Bürgeramts Porz und des Kölner Amts für Wirtschaftsförderung und einige Jahre auch Geschäftsführer von KölnTourismus.
Zu seinen spannendsten Aufgaben gehörte die organisatorische Begleitung des 20. Weltjugendtags in Köln im August 2005, dem erstem großen öffentlichen Auftritt des neugewählten "deutschen" Papstes Benedikt XVI.
Die Stadt hatte zu diesem Event auch Brasiliens Fußballstar Pelé eingeladen - nicht ohne Hintergedanken übrigens, denn man wollte ihn als Aushängeschild gewinnen, um im darauf folgenden Jahr 2006 die etwa 6.000 brasilianischen Fans zur Fußball-WM ("das Sommermärchen") nach Köln zu holen.
Nun war es Pelés größter Herzenswunsch, einmal in seinem Leben den Papst persönlich kennenzulernen. Dieses Zusammentreffen sicherzustellen, war für Karl-Heinz Merfeld eine knifflige Aufgabe, die ihm letztlich gelungen ist - zur Freude des Kölner Gastgewerbes.
In der Kölner Stadtverwaltung gibt es viele Schnittstellen zur katholischen Kirche, aber nicht jeder Amtsleiter lernt persönlich den Papst kennen.
Karl-Heinz Merfeld wohnt in Troisdorf südlich von Köln, also im Rhein-Sieg-Kreis, hat aber viele Kontakte in die Eifel. Als er erfuhr, dass die katholische Kirchengemeinde Olef den eigenen Kirchenwald zur Disposition stellt, war er entsetzt und hat am 23. Februar 2025 den Aachener Bischof angeschrieben.
Die Antwort aus dem Generalvikariat hat fast drei Monate auf sich warten lassen, klingt aber vielversprechend:
"Ein Ausverkauf des Olefer Kirchenwaldes steht dabei definitiv nicht zur Diskussion. Die Gremien des Pastoralen Raums haben ihren Wald stets im Blick und setzen sich für dessen Schutz ein."
Auf einen kleinen Schönheitsfehler macht die Erwiderung vom 2. Juni aufmerksam:
---> Ein Satz wie: „Unabhängig vom weiteren Verlauf des Planungsverfahrens beabsichtigen wir nicht, den Olefer Kirchenwald zur Nutzung durch Windkraftprojekte zu verpachten“ – würde mehr zur Beruhigung beitragen als jede ausführliche Erklärung über Forstwirtschaft, Biodiversität oder Zielkonflikte.
Der vollständige Schriftverkehr ist als PDF beigefügt.
--- Das Misstrauen bleibt: Echte Überzeugung oder ein Spielen auf Zeit? ---
Aus "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" heißt es, die Kirche plane mittlerweile nur noch mit einem einzelnen Windrad auf dem Wackerberg. Das ist genau eins zuviel - wehret den Anfängen!
Warum hat der Olefer Kirchenvorstand und das Bistum Aachen nicht längst erklärt, dass sie den Kirchenwald - oder Teile davon - nicht verpachtet?
Damit wäre das Thema schon lange vom Tisch.
Es gilt also den Druck nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern sogar weiter auszubauen, über die unmittelbaren Grenzen der Region hinaus.
Daher ist jetzt ein eigener Youtube-Kanal #oleferkirchenwald online geschaltet worden: www.wackerberg.de/youtube
Innerhalb der ersten Woche sind bereits über 15.000 Aufrufe der Video-Clips registriert worden.
Jetzt gilt es, die Reichweite zu erhöhen -
• durch viele eigene Links und Kommentare
• durch Teilen der Inhalte per Email und auf anderen Plattformen
Jeder Einzelne kann dabei mithelfen, die Debatte in Schwung zu halten!
Liebe Freunde,
Politik, Kirche und Fußball – der Mai 2025 hat für jeden Gläubigen etwas zu bieten:
• Berlin, 6. Mai 2025: Der Bundestag wählt einen neuen Kanzler (im 2. Wahlgang).
• Rom, 8. Mai 2025: Weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle – ein neuer Papst ist gewählt.
• Köln, 18. Mai 2025: Der 1. FC Köln schlägt Kaiserslautern mit 4:0 im Müngersdorfer Stadion, wird Meister der 2. Liga und steigt in die Bundesliga auf.
Eine repräsentative Umfrage im Rheinland und in der Eifel, welches dieser Ereignisse die größte Begeisterung auslöste, ergab ein eindeutiges Ergebnis: „Effzeh“ schlägt Politik und Papst!
Kaum beachtet wurde dagegen eine Nachricht, die für unser gemeinsames Anliegen entscheidend ist: Die Bezirksregierung Köln hat die über 2.500 Einwendungen zu den Aufstellungsflächen für Windräder im Teilplan erneuerbare Energien gesichtet und kündigt eine zweite Offenlage im Sommer an.
--- Zweite Runde im Planungsverfahren – jetzt zählt jede Stimme ---
Eigentlich ist das ein gutes Zeichen: Die vielen Einwendungen zu den geplanten Vorranggebieten für Windenergie - nicht nur von den betroffenen Bürgern, sondern auch von Gemeinden, Städten und sogar der Bundeswehr - hat die Bezirksregierung nicht einfach ad acta gelegt. Offenbar sind eine Reihe von Änderungen im ursprünglichen Plan vorgenommen worden, über die Kommunen und Kreise bereits am 5. Mai informiert worden sind, nicht jedoch Presse und Öffentlichkeit.
Das soll dann am 27. bzw. 30 Juni geschehen, gefolgt von einer 2. Offenlage in den Schulferien, vom 7. Juli bis zum 7. August.
Bis Anfang Dezember sollen dann die Stellungnahmen aus erster und zweiter Offenlage erneut bewertet werden und bei der Regionalratssitzung am 19.12.2025 zu einem Feststellungsbeschluss führen.
In diesem Jahr werden also keine Bagger auf dem Wackerberg rollen und Schneisen durch den Olefer Kirchenwald schlagen - soviel ist sicher. Dass der Regionalrat diesen Standort ganz streicht, wäre jedoch ein kleines Wunder - darauf sollten wir uns nicht verlassen.
Sobald nähere Details bekannt geworden sind, werden sie unmittelbar an alle Unterstützer der Petition weitergeleitet.
--- Die Kommunen sind aufgewacht ---
Inzwischen regt sich in zahlreichen Kommunen im Kreis Euskirchen massiver Widerstand gegen die geplanten Windenergieanlagen. Immer mehr Stadt- und Gemeinderäte stellen sich gegen die Planungen – mit juristischen Mitteln, politischen Stellungnahmen und Resolutionen.
• Nettersheim
Die Gemeinde Nettersheim hat für acht Windräder bei Zingsheim das Einvernehmen verweigert und kündigte an, gegen die Genehmigung durch den Kreis Euskirchen zu klagen
• Euskirchen
Auch die Stadt Euskirchen hat sich gegen Windkraftprojekte ausgesprochen, insbesondere im Flamersheimer Wald. Die Verwaltung hat formelle Einwände erhoben, die aber vom Kreis bisher nicht anerkannt wurden. Die Stadt prüft jetzt weitere rechtliche Schritte.
• Hellenthal
Die Kommunalpolitik in Hellenthal zeigt sich empört darüber, dass lokale Gremien nicht mehr einbezogen werden. Der Bürgermeister beklagt in der Lokalpresse: „Wir werden überhaupt nicht mehr gefragt“. Die Gemeinde prüft die rechtlichen Spielräume gegen geplante Projekte.
• Schleiden
Die Stadt Schleiden weist in ihrer Stellungnahme die Pläne der Bezirksregierung Köln zurück und hat in einem einstimmigen Ratsbeschluss zusätzliche Flächen für Windräder abgelehnt.
• Kall
Eine Ausnahme bildet die Gemeinde Kall. Der amtierende Bürgermeister Hermann-Josef Esser ist im Januar aus der CDU ausgetreten, nachdem er von der eigenen Partei für die nächste Wahl nicht mehr als Kandidat aufgestellt wurde. Obwohl nur noch wenige Monate im Amt, wettert Esser in der Presse massiv gegen Petition und Bürgerinitiative.
Bereitet der ehemalige Manager der ene (Energie Nordeifel, heute e-regio) etwa seine Weiterverwendung in der Energiebranche vor?
--- Und was sagt die Kirche, der eigentliche Ansprechpartner der Petition? ---
Das ist das Thema des nächsten Newsletters in ein paar Tagen.
Soviel schon im Voraus:
Es hat sich eigentlich nichts geändert - wie fast immer in der Vergangenheit, versucht die katholische Kirche, Skandale durch Totschweigen oder Relativieren der Auswirkungen zu unterdrücken. Der "schwarze Peter" soll in diesem Fall an den Olefer Kirchenvorstand gehen, der eine "unabhängige Einzelfall-Entscheidung" trifft. Na ja, wer´s glaubt...
Dabei wird ein "Zielkonflikt" eingeräumt, und zwar zwischen Klimaschutz und Umweltschutz. Das ist ja nicht einmal ganz falsch, aber tatsächlich handelt es sich um einen Zielkonflikt zwischen dem Erhalt der Schöpfung und wirtschaftlichen Interessen - also ein moderner Ablasshandel.
Beste Grüße vom Wackerberg,
Manfred Kanzler
P.S.
Hier gibt es neue Video-Clips und Flyer zur Veröffentlichung auf den Web-Plattformen: www.wackerberg.de/socialmedia/
Nach der ersten Offenlage der geplanten Windvorranggebiete im Regierungsbezirk Köln hat es von Bürgern, aber auch von Städten und Gemeinden über 2.500 Einwendungen gegeben. Nach deren Bearbeitung sind Änderungen im Regionalplan Erneuerbare Energien zu erwarten; der Regionalrat beim Regierungsbezirk wird im Juni 2025 eine weitere Offenlegung beschließen, die voraussichtlich im Juli/August stattfindet. Eine endgültige Entscheidung ist nach der Auswertung erst gegen Jahresende zu erwarten. Bis dahin wird es auch für den Olefer Kirchenwald auf dem Wackerberg keine Verpachtung an Windkraft-Projektierer - in diesem Fall die e-Regio - geben, da die gesetzliche Grundlage fehlt. Die Petition gegenüber der Kirchengemeinde entfaltet also weiterhin ihre Wirksamkeit.
Neues Zeichnungsende: 30.12.2025 Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.210 (807 in Kreis Euskirchen)