Wir fordern:

Gerechte Bezahlung für alle Lehrerinnen und Lehrer! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Das heißt: Einstiegsbesoldung A13 für alle Lehrkräfte!

Orsak

Die unterschiedliche, schulformspezifische Besoldung der Lehrämter ist nicht nur historisch überholt, sondern auch verfassungswidrig, wie das Gutachten von Prof. Dr. Ralf Brinktrine zur rechtlichen Zulässigkeit der unterschiedlichen Eingruppierung beamteter Lehrerinnen und Lehrer in NRW im Auftrag der GEW NRW zeigt.

Zudem absolvieren alle Lehrerinnen und Lehrer seit 2009 eine gleich lange wissenschaftliche Ausbildung mit zehn Semestern Hochschulstudium plus Referendariat und üben eine gleichwertige Tätigkeit aus

Das Motto „Kleine Kinder – kleines Gehalt. Große Kinder – großes Gehalt“ ist längst überholt.

Weitere Informationen unter:

www.gew-nrw.de/themen-wissen/arbeit/beamtenrecht/detail-beamtinnenrecht/news/a-13-z-fuer-alle-gew-nrw-beschreitet-rechtsweg.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, GEW Köln Från Köln
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  • Liebe Unterzeicher*innen,

    Anfang Oktober haben wir berichten können, dass Schulministerin Gebauer angekündigt hat, dass die Landesregierung die besoldungsrechtlichen Konsequenzen aus der Lehrerausbildungsreform des Jahres 2009 ziehen will.

    Wir haben deutlich gemacht, dass mit der Ankündigung der Schulministerin unsere berechtigten Forderungen nur zu einem Teil erfüllt würden. Tausende Lehrer*innen mit 'alter' Ausbildung darf eine gerechte Bezahlung nicht vorenthalten werden.

    Also ist es zwingend notwendig, weiter Druck zu machen!

    Deshalb ruft die GEW NRW alle Kolleg*innen auf, sich vor dem Düsseldorfer Landtag als Buchstabenkombination A13 aufzustellen und so ein Zeichen für gleiche Besoldung aller Lehrer*innen in NRW zu setzen.
    Weitere JA-13-Aktionen wird es in Bielefeld und Münster geben.

    - Düsseldorf: 21. November 2017, um 15.00 Uhr, vor dem Landtag
    - Münster: 23. November 2017, um15.00 Uhr, Platz an der Stubengasse
    - Bielefeld: 20. November 2017, 15.30 Uhr, Jahnplatz, Bielefeld

    Weitere Informationen:
    www.gew-nrw.de/meldungen/detail-meldungen/news/was-steckt-hinter-der-besoldungsreform.html

    www.gew-nrw.de/veranstaltungen/veranstaltung/seminar/Seminartime/detail/aktionswoche-zu-ja-13.html

  • Liebe Unterzeichner*innen,

    16.000 Unterschriften sind schon geschafft und sind der neuen Landesregierung übergeben worden.

    Im Rahmen der Landtagswahlkampfes haben wir Veranstaltungen zu dem Thema "Gerechte Bezahlung für alle Lehrerinnen und Lehrer" organisiert, Politiker*innen aller Parteien auf die Mißstände bei der Lehrer*innenbesoldung hingewiesen und dort unsere Forderung nach A13 gestellt.
    Außerdem wurden von uns Landtagsabgeordnete und Kandidat*innen in vielen Städten und Gemeinden in NRW angeschrieben und nach ihrer Positionierung bezüglich unserer Forderungen gefragt.

    Am 4.10. hat die NRW-Landesregierung nun eine Anpassung der Besoldung für Lehrer*innen in Aussicht gestellt.
    Sie plant eine Besoldungsreform und erfüllt damit die langjährige Forderung der GEW NRW nach A13 Z für Grundschullehrkräfte und Lehrer*innen in der Sekundarstufe I.
    Näheres dazu unter www.gew-nrw.de/pressemitteilungen/detail-pressemitteilungen/news/landesregierung-passt-bezahlung-der-lehrkraefte-an.html.

    Damit unsere Forderung tatsächlich zeitnah umgesetzt wird, und nicht nur für Lehrer*innen, die das Bachelor- und Masterstudium absolviert haben, sondern auch für die Lehrer*innen, die mit altem Lehramt in den entsprechenden Schulformen bereits arbeiten, sammeln wir weitere Unterschriften, um den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen.

    In 2 Bundesländern ist der Einsteig bereits gelungen.

    Wir wollen es auch für NRW!

    -> Darum verbreite die Petition weiter!

Pro

Warum hat ein Mathe- weniger Stunden als ein Geschichtslehrer? (frage ich als Mathelehrer) Warum verdient ein Hauptschul- weniger als ein Gymnasiallehrer? (frage ich als Lehrkraft an einer gymnasialen OS.) Gleicher Lohn für gleiche Verantwortung ist lange überfällig. Die Argumentation "Ein blabla-Lehrer hat aber viel länger studiert", ist erstens für viele Bundesländer nicht mehr zutreffend und zweitens in Anbetracht der zahlreichen Quereinsteiger obsolet.

Contra

Das Problem ergibt sich daraus, dass bei der Reform des Lehrerausbildungsgesetzes 2009 für alle Lehrämter ein Masterabschluss vorausgesetzt wurde (Regelstudienzeit 10 Semester). Diese Ausbildungsdauer ist für ein Lehramt der Primarstufe zu lang. Im Ergebnis hat dies dazu geführt, dass die Ausbildungsdauer für ein Lehramt der Primarstufe (5 Jahre Regelstudienzeit + 1,5 Jahre Referendariat) länger ist als eine Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt (6 Jahre und 3 Monate inkl. PJ). Die Ausbildungsdauer im Primarbereich muss verkürzt werden, dann ist auch die Besoldung im gehobenen Dienst wieder stimmig.